Der Hauptausschuss der Stadt Oebisfelde-Weferlingen hatte sich am Montagabend im Burgverbinder mit verschiedenen Themen zu befassen. Unter anderem wurde die Stadtratssitzung, die am 16. März stattfinden wird, vorbereitet.

Oebisfelde. Die Verkehrsführung in Oebisfelde wurde im Zusammenhang mit der Fertigstellung der Umgehungsstraße geändert. Deshalb hatte die Stadt Oebisfelde-Weferlingen bei der Sitzung der Sperrkommission am 7. Februar Verkehrsbeschränkungen im Altstadtbereich von Oebisfelde beantragt. Wie Bürgermeisterin Silke Wolf während der Hauptausschusssitzung mitteilte, sei dazu noch keine abschließende Regelung getroffen worden. In Vorbereitung möglicher Beschränkungen werde nun der Vorwegweiser an der Einmündung der Landesstraße 22 und 24 (an der Kreuzung Feuerwehr/Kindergarten) entfernt, so dass die Städte Wolfsburg und Stendal als Ziele durch die Innenstadt nicht mehr genannt werden. Als Ersatz soll auf dem neuen Verkehrsschild das Ziel "Zentrum" erscheinen. Dadurch könne eine klare Trennung in Fern- und Innerortswegweisung erreicht werden.

Mit Fragen den Allerradweg betreffend hatten sich die Mitglieder des Hauptausschusses ebenfalls zu befassen. Darum ging es beim Tagesordnungspunkt Beantwortung von Fragen aus der vorangegangenen Sitzung. Als Bürgermeisterin Silke Wolf Ende Januar von einer Zusammenkunft in Beendorf berichtete, bei der es um die Gestaltung des Allerradweges ging, hatte Stadtrat Steffen Wetterling eingewendet, dass dem Heimatverein ein Antrag eines Bürgers zur Veränderung der Verkehrsführung des Allerradweges vorliege. Er führe derzeit vor Breitenrode nach Oebisfelde und werde durch den Kiefholzweg zerschnitten. Wetterling schlug vor, den Weg durch die Altstadt an der Burg vorbei nach Büstedt und dann den Wirtschaftsweg bis Grafhorst zu führen. Ausschussmitglied Dr. Bernd Schuster unterstützte diesen Vorschlag.

Bauamtsleiter Uwe Dietz hatte dazu erklärt, dass es sich beim Allerradweg um ein Verkehrsprojekt von überregionaler Bedeutung handele, dessen Verlauf durch die zuständigen Landesgremien im Einvernehmen mit den betroffen Landkreisen und Kommunen festgesetzt werde. Im konkreten Fall sei es so, dass sich bereits in der Vorbereitung und Realisierung stehende Leader-Projekte an den Verlauf dieses überregionalen Radweges anlehnen würden, wie etwa der Denkmalsplatz in Breitenrode. Darüber hinaus würde eine außerhalb des Stadtgebietes liegende Trasse des Weges der gewollten Vernetzung in Richtung Wassensdorf, Weddendorf und Buchhorst entgegenstehen. Die Verwaltung empfehle deshalb, die bestehende Trasse über Breitenrode zu erhalten und innerhalb der Oebisfelder Kernstadt neu zu ordnen.