Röwitz. Am Sonnabend war der große Tag des Feuerwehrnachwuchses. Kinder und Jugendliche aus zehn Feuerwehren der ehemaligen Verwal- tungsgemeinschaft Jeetze- Ohre-Drömling trafen sich am Eichhorst bei Röwitz zu ihrem alljährlichen Manöver Schneeflocke. Doch der Name täuscht. Die insgesamt 42 Feuerwehrjungen und -mädchen konnten ihre Acht Stationen bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen absolvieren. In sieben Mannschaften traten sie gegeneinander an, weil einige Wehren nicht genug Kinder zählen, um ein eigenes Team zu stellen.

An den Stationen ging es um Wissen und Fertigkeiten. Dabei mussten zu Beginn Stiche und Bunde (Knoten) vorgeführt werden. Am Stand der Naturparkverwaltung mit Sabine Wieter und Ulf Damm ging es um das Erkennen von Pflanzen, Den Baum des Jahres (Elsbeere) und den Vogel des Jahres (Gartenrotschwanz).

Bei einem Wissenstest mussten die jungen Feuerwehrleute technische Fragen beantworten. Einige Beispiele: Wie sind Armaturen zu behandeln? Wann darf blaues Blinklicht verwendet werden? Wieviel Liter Dampf ergibt ein Liter Wasser?

An weiteren Stationen mussten Entfernungen geschätzt werden. Als es um das Benennen von Geräten der Feuerwehr ging, erreichte der Kuseyer Andreas Giggel zehn von zehn Punkten. Kurios war das Schieben eines Gewichts auf einem Tisch mit dem Mund sowie das Ziehen von Mülltonnen über einen Parcours.

Gegen Mittag stand der Sieger fest: Das Team Röwitz/Ristedt gewann souverän mit 588 Punkten. Jede Mannschaft bekam eine Urkunde mit aktuellem Mannschaftsfoto. "Wir wollten mal etwas anderes machen", sagte Ordnungsamtsleiterin Kathrin Wißwedel. Für alle gab es zudem Überraschungseier.

Stadtwehrleiter Rüdiger Wührl: "Es gibt keine Verlierer, sondern nur Gewinner." Bürgermeister Matthias Mann gestand: "Ich habe mir mal die Stationen angesehen. Manche Fragen hätte ich auch nicht beantworten können."

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