Oebisfelde (gri). "Beim Adlerschießen fängt man generell mit dem rechten Flügel an, über den linken Flügel zum rechten Fuß, zum linken Fuß, dann zum Schwanz und zuletzt sind der Kopf und der Rumpf dran", erklärte der Vorsitzende der Oebisfelder Schützengilde, Eckhardt Speer. Der Adler ist aus Sperrholz angefertigt und bemalt. Dünne Holznähte zwischen den einzelnen Teilen müssen von den Schützen durchgeschossen werden. "Manchmal hängt es an einer Faser, die dünner als ein Streichholz ist. Dann wird es schwierig", weiß er.

19 Teilnehmer hatten am vergangenen Sonnabend am Adlerschießen der Oebisfelder Schützengilde teilgenommen. Sie wurden in drei Gruppen eingeteilt. Für die erfolgreichen Schützen gab es anschließend Anstecknadeln, auf denen jeweils das Körperteil des Adlers abgebildet war, das sie abgeschossen hatten. In der ersten Gruppe bekam die Anstecknadel für den rechten Flügel-Anika Wiese, Matthias Mauersberger den linken Flügel, den rechten Fuß Petra Bullan, den linken Fuß Anika Wiese, den Schwanz und Kopf Petra Bullan und den Rumpf Martina Speer.

In der zweiten Gruppe ging der rechte Flügel an Ingmar Cords, der linke Flügel sowie der linke Fuß an Bernd Uhllig, der rechte Fuß an Harry Bullan der Schwanz an Ute Moldenhauer sowie Kopf und Rumpf an Burkhard Jaap.

In der dritten Gruppe schoss Silke Ostermann den rechten Flügel, den rechten Fuß und den Kopf, den linken Flügel und den Schwanz schoss Martin Heyden, den linken Fuß Steffi Borchert. Den Rumpf schoss Dustin Mackedanz.

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