Oebisfelde (gri). Über den neuesten Stand in Sachen Allerradweg informierte während der Sitzung des Oebisfelder Ortschaftsrates am Montagabend Christiane Schütrumpf. Gemeinsam mit Bauamtsleiter Uwe Dietz und Bauamtsmitarbeiterin Birgit Seifert sei sie die vorgeschlagene Strecke abgefahren. Dabei sei auch dokumentiert worden, wo Beschilderungen angebracht werden müssten und wo Rastmöglichkeiten denkbar wären.

Auf Grund der Hinweise des Ortschaftsrates Oebisfelde beziehungsweise des Oebisfelder Heimatvereins sei eine nochmalige Sondierung des Verlaufes des Allerradweges vorgenommen worden, hieß es in der Vorlage der Verwaltung.

Um die Interessen der Ortschaft Oebisfelde zur Präsentation der Altstadt und das Erleben des naturnahen Raums westlich der Kernstadt innerhalb des Streckenverlaufes des Allerradweges besser darstellen zu können, sei bezüglich des Streckenabschnittes von der Klötzer Straße bis zur Niendorfer Straße ein neuer Verlauf untersucht worden. Der führt nun nicht mehr unmittelbar durch die Stadt. Für Rastmöglichkeiten könnte es einen Zuschuss vom Landkreis geben.

Bereits im Vorfeld hatte Bürgermeisterin Silke Wolf darauf hingewiesen, warum es wichtig sei, dass der Allerradweg am Bahnhof vorbeiführt (wir berichteten). Auch darüber diskutierten die Ortschaftsräte. "Ich finde es gut, dass der Allerradweg jetzt auch an der Aller entlangführen soll", sagte Frank Häber. Andererseits habe er nichts dagegen, auch den Bahnhof mit einzubeziehen. "Wenn da was Sehenswertes ist am Bahnhof, kann ja in der Zukunft ein Schild, meinetwegen auch mit der Aufschrift Eisenbahnerpfad, darauf hinweisen", sagte er.

Das sah auch Dr. Bernd Schuster so. "Wenn sich da was getan hat, hindert uns doch niemand daran, diese Straße und den Bahnhof mit einzubeziehen." Auch Heide Schüler und Marga Seitz sprachen sich dafür aus, das Projekt Bahnhof zu unterstützen. Schüler: "Es hat schon viele Beschwerden über den Zustand gegeben. Da müssen wir was tun. Wir sollten das mit dem Radweg verbinden, um Fördermittel zu bekommen."

Die Ortschaftsräte stimmten nach der Diskussion für den von der Verwaltung vorgeschlagenen Wegeverlauf mit zusätzlichem Verweis auf den Bahnhof durch eine geeignete Beschilderung.