Oebisfelde (jpi). Für zirka 15 Frauen und Männer der Oebisfelder Feuerwehr war gestern Morgen um 5.33 Uhr die Nacht zu Ende. Mitarbeiter der Leitstelle aus Haldensleben hatten auch per Sirenenalarm einen schweren Unfall auf der Landesstraße 22 zwischen der Oebisfelder Siedlung und Waldfrieden gemeldet. Ein Pkw sei dort verunglückt und der Fahrer eingeklemmt.

Kurze Zeit später rückte die schnelle Truppe mit drei Fahrzeugen durch das zum Großteil noch schlafende Oebisfelde in Richtung Siedlung aus. Was die Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK-Rettungssanitätern und Polizeibeamten am Unfallort dann sahen, war schlimm. Der aus Richtung Waldfrieden kommende Unfallfahrer war knapp 300 Meter vor der Siedlung in einer leichten Linkskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen. Anschließend streifte er mit der Fahrerseite einen Baum, drehte sich und kam entgegen der Fahrtrichtung mit seinem stark zerstörten Auto auf der Straße zum Stehen.

Um den schwerverletzten Mann aus dem Landkreis Börde, der wie erwähnt im Fahrzeug eingeklemmt war, kümmerten sich Wehrleute und Sanitäter sofort. Wenig später traf dann auch der Notarzt ein. Gemeinsam mit dem Arzt konnte der Pkw-Fahrer schließlich in den Krankenwagen transportiert werden. Nach ersten Erkenntnissen am Unfallort hat sich der Mann vor allem schwere Verletzungen an den Beinen zugezogen.

Als Unfallursache wird Unaufmerksamkeit verbunden mit zu hohem Tempo vermutet. Am Pkw, die Fahrerseite war zum Teil aufgerissen, entstand Totalschaden. Wegen der Rettungsmaßnahmen und den anschließenden Aufräumarbeiten an der Unfallstelle war die Landesstraße für knapp zwei Stunden komplett gesperrt.