Wassensdorf (jpi). Seit Mitte März wird an der Wassensdorfer Badekuhle gebaut. Das Naherholungszentrum am Dorfrand erhält im Zuge des so genannten Förderprogrammes Leader plus ein neues Sanitärgebäude einschließlich Wasser- und Abwasseranschluss. Verlegt werden muss dazu allerdings noch die Abwasserleitung. Außerdem werden die beiden Zufahrten saniert. Sie werden derzeit auf Vordermann gebracht. Nach dem Auskoffern sollen sie mit Splitt belegt werden.

"Auch im Küchenbereich sind Umbauarbeiten vorgesehen", sagte am Sonnabend Ronald Freyer vom Wassensdorfer Carnevalsclub (WCC). Die Karnevalisten haben seit einigen Jahren in Abstimmung mit der Kommune an der Badekuhle in puncto Unterhalt und Vermietung der Anlagen den Hut auf.

Der Hut passt indes ausgezeichnet. Denn zu Klagen ist es noch nicht gekommen. Denn die WCCler achten penibel darauf, dass an ihrer Badekuhle alles klappt. Vor allem mit Blick auf Ordnung und Sauberkeit wollen sich die Wassensdorfer Narren nichts nachsagen lassen.

So ist es mittlerweile schon Tradition, dass zu Beginn des Frühjahres an der Badekuhle groß geputzt wird. Mit dabei waren am Sonnabend nicht nur die WCC-Truppe, sondern auch Mitglieder des Schalmeienzuges sowie der Feuerwehr. "Ich schätze, wir sind etwa knapp 30 Leute", sagte Ronald Freyer nach einem Blick auf die im Badekuhlen-Umfeld verstreute Einsatz-Mannschaft.

Zur Feinarbeit, dem Putzen im Gebäude, das nach Beendigung der Bauarbeiten erfolgen soll, rücken dann die Frauen des örtlichen Chores an. Beendet sein sollen die Bauarbeiten voraussichtlich Ende Juni.

Beim Arbeitseinsatz am Sonnabend stand indes "das Übliche auf dem Außengelände", wie Freyer formulierte, auf dem Programm. An allen Ecken und Enden rückten schippende Männer, harkende und fegende Frauen sowie der WCC-Nachwuchs den Hinterlassenschaften von Herbst und Winter auf den Pelz.