Zum zweiten Mal veranstaltete die Apenburger Grundschule einen Lesewettbewerb in allen vier Klassen. Die besten Vorleser wurden nicht nur mit Buchpreisen belohnt, sie durften zudem ihre Lieblingsbücher am letzten Schultag vor den Osterferien präsentieren.

Apenburg. Gespannt warteten die Mädchen und Jungen der Apenburger Grundschule am letzten Schultag vor den Osterferien auf den Auftritt ihrer besten Vorleser. Zehn Schüler aus allen vier Klassen hatten sich für die Präsentation ihrer Lesekünste in der Aula qualifiziert, mit der Apenburgerin Tanja Lieske musste eine Protagonistin aus Krankheitsgründen allerdings kurzfristig passen. Die anderen neun legten sich voll ins Zeug und stellten den Mitschülern ihre Lieblingsbücher vor.

Den Auftakt machten die Erstklässler Johanna Henke (Apenburg) und Leon Holtermann (Cheinitz). "Sie können eigentlich noch gar nicht alle Buchstaben", meinte Klassenlehrer Stefan Fäseke. Doch dieses Handikap fiel überhaupt nicht auf, so gut lasen die beiden aus den "Gespenstergeschichten" von Vincent Andreas und den "Tiergeschichten mit Mia und Mio" vor. Saskia Schulz und Sophie Rühlmann (beide aus Winterfeld) standen ihren jüngeren Kollegen in nichts nach. Die beiden Zweitklässler, die bereits im vergangenen Jahr den Lesewettbewerb ihrer Klassen gewannen, setzten sich auch diesmal durch und bekamen beide 24 von 25 möglichen Punkten für das Vortragen eines eigenen und eines unbekannten Textes. Bei der Präsentation stellte Saskia Schulz die Geschichte von "Mariella Meermädchen" und der verzauberten Muschel vor, während Sophie Rühlmann das Buch "Gefangen im Elfenwald" aus der Baumhaus-Reihe wählte.

Auch die Drittklässler ermittelten ihre Sieger in zwei Durchgängen. Zunächst hatten sie einen unbekannten Text aus Astrid Lindgrens "Michel aus Lönneberga" zu lesen, um anschließend ihre Lieblingsbücher zur Hand zu nehmen. Am meisten die Jury überzeugt haben dabei die beiden Apenburger Elisabeth Henke ("Lou und Lakritz - Eine Freundschaft auf sechs Beinen") und Julian Döblitz ("Haie und Rochen").

Bei den Viertklässlern durften gleich drei Mädchen im Podium Platz nehmen und aus ihren Büchern vorlesen. Tamila-Sophie Günther aus Cheinitz, die sich für das "Ungeheuer vom Meeresgrund" entschied, Henriette Huth aus Baars, die die "Olchis" auf ihrem Flug zum Mond begleitete, und die Recklingerin Lena Hübers mit der Geschichte von der "geheimen Macht der Zauberflöte" zeigten, dass die Entscheidung der Jury, sie zu den besten Lesern ihrer Klasse zu küren, die richtige war. Zum Lohn durften sich alle Teilnehmer der Präsentation ein Buchpräsent mit nach Hause nehmen, das vom Schulförderverein zur Verfügung gestellt wurde.

Bilder