Neun Monate nach dem ersten Spatenstich ist die Sanierung des zweiten Bauabschnitts der Rohrberger Ortsdurchfahrt endgültig vollendet. Am Donnerstagnachmittag wurde die neue Straße, auf der bereits seit Mittwoch der Verkehr wieder ungehindert rollen kann, offiziell übergeben.

Rohrberg. Ein Aufatmen dürfte am Mittwoch durch unzählige Autofahrer gegangen sein, als nach neun Monaten die Baustellenampeln in Rohrberg endgültig entfernt wurden und die langen Wartezeiten beim Passieren der Großbaustelle der Geschichte angehörten. Aber auch die Anwohner der Breiten Straße, die seit letztem Sommer unter den Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten vor ihrer Haustür zu leiden hatten, sind froh, alles überstanden zu haben. "Besonders im Winter und durch die Erschütterungen beim Fräsen war es für sie nicht leicht", stellte Vizebürgermeister Jörg Darges am Donnerstagnachmittag bei der offiziellen Straßeneinweihung fest. Umso schöner sei es, dass jetzt alles fertig ist. "Die Straße sieht ordentlich aus, und das Ortsbild ist dadurch wieder ein bisschen schöner geworden", sagte der Rohrberger.

Darges dankte den Anwohnern für ihre Geduld und den Arbeitern der am Bau beteiligten Firmen für ihre Arbeit. In den nächsten Wochen steht nun noch die Fertigstellung der Grünanlagen am Straßenrand auf dem Programm. "Hier wird die Gemeinde tätig werden. Wir hoffen zudem, dass die Anwohner uns bei der späteren Pflege des Grüns unterstützen werden", erklärte der stellvertretende Bürgermeister, der in Vertretung des terminlich verhinderten Ortschefs Bernd Schulz gemeinsam mit der 79-jährigen Ilse Hottowitz den symbolischen Scherenschnitt zur Einweihung vornahm.

Für den Landesbetrieb Bau zeigte sich Sachbearbeiterin Ellen Heuer zufrieden über den fertiggestellten zweiten Bauabschnitt von der Kreuzung nach Salzwedel und Beetzendorf bis zur Kreuzung an der Kirche. "Wir wären gern schon im Dezember fertiggeworden, aber der frühe und strenge Winter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagte sie. Insgesamt könne die Zusammenarbeit zwischen Anwohnern, Bauarbeitern, Landesbetrieb und Gemeinde als gut bezeichnet werden. Da es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme handele, übernehme das Land 70 Prozent der Kosten, der Rest entfalle auf die Gemeinde.

Im Anschluss an die Einweihung waren Anwohner, Bauarbeiter und Gäste zu Kaffee, Kuchen und einem Glas Sekt in den Pfarrgarten eingeladen. Später spendierte die Gemeinde zur Feier des Tages zudem Würstchen und Steaks vom Grill.