Ein großes Feuer, zwei Bühnen mit großartigen Auftritten von Ute Freudenberg und Frida Gold, Speisen und Getränke und mehr als 6000 Besucher - so wird der Ostersonnabend 2011 den Klötzern und ihren Gästen in Erinnerung bleiben. Denn in diesem Jahr fiel das Volksfest eine Nummer größer aus als sonst: Das Areal unterhalb des Zinnbergs war nämlich als Veranstaltungsort ausgelost worden für die Osterfeuerparty zum Mega-Ei von Radio SAW und Volksstimme.

Klötze. Aus und vorbei - nur wenige Tage hatten die Klötzer Zeit, um sich auf die Überraschungsparty von Radio SAW und Volksstimme vorzubereiten. Und dann war es schon so weit: Kurz nach 18 Uhr starteten am Sonnabend die Radio-SAW-Dancers und die Band "Atemlos" zum ersten Programmteil durch.

Genau ihren Zeitplan einhalten musste Ute Freudenberg, die um 19 Uhr die Hauptbühne betrat. Und damit wurde der Zinnberg tatsächlich zu einem Freudenberg, wie es Bürgermeister Matthias Mann einige Tage zuvor voller Wortwitz angekündigt hatte. Und zwar nach Schätzung des Moderators Volker Haidt von Radio SAW mit mehr als 6000 Besuchern - und damit mehr als doppelt so vielen, wie Mann zuvor vermutet hatte.

Zwar war der Bürgermeister an diesem Tag nach eigenen Worten nur als Privatperson auf dem Festrasen erschienen - auf die Bühne musste er für eine kurze Begrüßung dennoch. Die Stadt hatte schließlich die Veranstalter nach Kräften in den vergangenen Tagen unterstützt. "Und wir haben heute noch für gutes Wetter gesorgt", erklärte das Stadtoberhaupt scherzend.

Nicht allein das Publikum, auch die Akteure auf der Bühne zeigten sich begeistert von ihrem Auftritt unterhalb des Zinnbergs. So hatte Ute Freudenberg bereits auf der Reise nach Klötze die Landschaft gelobt - mit ihren geschwungenen Hügeln und mit viel Natur. Dazu das Stadion mitten im Grünen. Und Moderator Volker Haidt konnte sich auch noch gut an seine Zeit in der Altmark erinnern: "Ich habe hier viele Jahre gearbeitet, bin immer nach Salzwedel gefahren." Da komme man auf dem Weg an Klötze täglich vorbei, so der Moderator.

Wie es sich für ein gelungenes Volksfest gehört, hatte das Programm Menschen jeden Alters angelockt: Am frühen Abend ein wenig wie ein Familienfest mit Kind und Kegel und mit Ute Freudenberg, die Zuhörer jeder Generation begeistert. Zu fortgeschrittener Stunde dann ein Programm für das jüngere Publikum.

Dass das Osterfeuer oberhalb des unteren Sportplatzes überhaupt erst der Anlass für die Party ist, leuchtet ein. Und so durfte das Feuer auch in diesem Jahr nicht fehlen, wenngleich sich diesmal das Interesse vieler Besucher auf die Bühnen und nicht auf die lodernden Flammen konzentrierte. Bewacht werden musste das Holz für das Feuer in der Nacht zuvor dennoch. "Dafür war in diesem Jahr unsere Jugendfeuerwehr zuständig. Und die haben ihre Aufgabe gut gelöst", berichtete Stefan Lange, der gemeinsam mit Jens Weimann das Feuer entfachte. "Insgesamt sind wir hier mit rund 25 Kameraden", erzählte Jens Wiemann: Zehn bewachen das große Feuer, die anderen helfen bei der Versorgung der Gäste auf dem Sportplatz mit. Sonst seien rund 400 Gäste zum Klötzer Osterfeuer gekommen. "Die zu versorgen ist machbar - aber bei den Massen heute bin ich wirklich froh, dass das nicht allein unsere Aufgabe ist", sagt Lange.

Mehr Eindrücke von der Osterfeuerparty von Radio SAW und Volksstimme gibt es auf der heutigen Sachsen-Anhalt-Seite und auf der fünften Seite dieses Lokalteils. Weitere Bilder auch im Internet:

www.volksstimme.de/ sachsenanhalt

 

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