Klötze (hta). Das war eine gute Entscheidung, die Apriltour wegen des stürmischen Wetters um eine Woche zu verschieben, waren sich die Radler des VfB Klötze einig. So konnten sie zwar um eine Woche verspätet, dafür aber bei herrlichem Frühlingswetter am 19. April in Mieste starten. Horst Achtert hatte für die Radler eine Strecke im südlichen Zipfel des altmärkischen Heimatkreises ausgesucht und so vielen Teilnehmern völlig neue Gebiete gezeigt.

Am Startplatz hatten sich 42 Radler eingefunden, die Horst Achtert herzlich begrüßte. Hier wünschten viele Wanderer dem zurzeit ausgefallenen Wanderleiter Hans Tafelski gute Genesung und baldige Rückkehr zur Gruppe.

Das zeichnet ein Team aus, dass es immer wieder Radlerfreunde gibt, die Verantwortung übernehmen, selbständig neue Touren erkunden und somit das Radwandern der Gruppe am Leben erhalten.

Von Mieste aus ging es in Richtung Wernitz, durch den Tunnel unter der ICE-Stecke, der schon einige Fahrkünste abverlangte, um sich als Gruppe hindurchzuschlängeln. In Solpke wurde ein Stopp eingelegt, wo Horst Achtert über die Trinkwassergewinnung wichtige Erläuterungen gab.

Vorbei an der schmucken Sporthalle, die mit großer Eigeninitiative einst erbaut wurde, ging es weiter durch einen weiteren Tunnel unter der ICE-Strecke bis nach Solpke-Süd. Hier war Mitradler Fritz Eggerts Elternhaus. Er verbrachte hier seine Kindheit und konnte so manche Begebenheit zum Besten geben. Aber vieles hatte sich doch verändert. Über Jerchel ging es dann weiter nach Potzehne - ein besonders schmuckes Dorf, wie die Teilnehmer meinten.

Beeindruckt hatte in diesem kleinen Ort der gepflegte Sportplatz, der von einem sehr aktiven Sportleben des Ortes, besonders im Fußball, Zeugnis ablegte. Ein weiteres Glanzstück ist auch das dorfeigene Schwimmbad, bei dem gerade tüchtig geputzt wurde, damit es zum Saisonstart parat ist.

Auf ländlichen Wegen führte die Strecke weiter über Parleib nach Jeseritz und zur Kolonie Känneritz - kleine, gemütliche Orte, die den meisten der Teilnehmer bisher nicht bekannt waren. Horst Achtert hatte in den letzten Wander- und Radwandertouren gezielt darauf geachtet, den Teilnehmern auch die Kolonien des Drömlings im Süden zu zeigen.

So hatten die Radler unter seiner Leitung bereits die Kolonien Himmelreich, Lenz, Krügerhorst, Hopfenhorst, Wernitz/Breiteiche und Sachau/Breiteiche kennengelernt und somit die Vorstellung von der Besiedlung des südlichen Drömlings erweitert.

Auf birkensäumter Straße ging es weiter in Richtung Sachau. Über Wernitz führte dann auf der wenig befahrenen Landstraße die Tour zurück nach Mieste, wo bei einem guten Mittagessen die bewältigte Fahrtstrecke ausgewertet wurde.

Der Dank aller Teilnehmer gilt Horst Achtert, der diese wunderschöne, rund 33 Kilometer lange, aber nicht anstrengende Tour geleitet hat.