Überall in der Region Beetzendorf waren die Osterfeuer in diesem Jahr dank des sommerlichen Wetters sehr gut besucht. Während es sich die Gäste bei Bratwurst und Bier gutgehen lassen konnten, mussten die Kameraden der Feuerwehren die Flammen angesichts der Trockenheit immer im Auge behalten.

Beetzendorf/Apenburg/Jübar. Im Rekordtempo brannten die Osterfeuer zwischen Apenburg und Jübar am Sonnabend runter. Angesichts der wochenlangen Trockenheit bedurfte es anders als in den Vorjahren keiner großen Anstrengungen, die Holzhaufen in Flammen zu setzen. Im Gegenteil: Die Kameraden mussten das Feuer manchmal sogar zügeln, damit es nicht Grasflächen und Bäume verkohlte. Wie in Beetzendorf, wo die Brandbekämpfer kurz nach dem Entzünden des Feuers auf dem Reitplatz am Audorfer Weg ihr neues Tanklöschfahrzeug in Stellung brachten. Der lichterloh brennende Haufen sorgte nicht nur für eine ungeheure Hitze, sondern ließ die Flammen teilweise auch überspringen. Schnell war eine Schlauchstrecke aufgebaut und die Kameraden sorgten dafür, dass das Feuer dort blieb, wo es hingehört.

Zahlreiche Beetzendorfer verlebten einen gemütlichen Abend bei Bratwurst, Steaks und kühlen Getränken. Der Musikzug der Wehr sorgte mit seinen Klängen für beste Stimmung und am Stand der Jugendfeuerwehr konnten Schmalzbrote und Ostereier gekauft werden. "Mal sehen, wie diese Idee von den Besuchern angenommen wird, vielleicht machen wir das dann im nächsten Jahr wieder", erklärte Gerd Walter, der den Feuerwehrnachwuchs an diesem Abend unterstützte.

In Apenburg begann das Osterfeuer mit einem großen Fackel- und Laternenumzug. Angeführt vom Spielmannszug der Feuerwehr zogen die Kinder des Dorfes zusammen mit ihren Eltern durch den Ort zum alten Teerplatz. Hier hatte sich ebenfalls in den vergangenen Wochen ein riesiger Holzhaufen angesammelt, der in Brand gesetzt wurde.

Zufrieden mit der Resonanz auf das Osterfeuer war auch Jübars Wehrleiter Ringo Büst. "Es sind mehr Leute gekommen wie sonst. Das liegt sicherlich vor allem am Wetter", meinte er. Die aufgestellten Bänke auf dem Areal hinter dem Sportplatz waren gut gefüllt und auch die Kameraden am Grill hatten den ganzen Abend alle Hände voll zu tun, die Jübarer mit Steaks und Würstchen zu versorgen.