Immekath. Wenn die Lebenshilfe feiert, geht die Post ab. Über Jahre ist die Lebenshilfe Altmark West gern gesehener Gast im Immekather Gemeindesaal. Am Freitagabend startete das nunmehr 19. Frühlingsfest der gemeinnützigen GmbH, Wohnheim Mieste, in der Jeetzegemeinde.

"Es macht immer wieder Spaß, gemeinsam zu feiern, wenn es auch mit viel Arbeit bei den Vorbereitungen verbunden ist", erklärte Lebenshilfe-Mitarbeiterin Heike Franke. Mit ihrem Miester Team sorgte sie dafür, dass rund 120 Gäste, darunter auch Gäste aus anderen Wohnheimen der Lebenshilfe sowie des Caritasheimes Beetzendorf im Immekateher Saal einige Stunden unbekümmert feiern konnten.

"Besonders möchte ich mich auch an dieser Stelle bei meinen Kolleginnen und Kollegen für die Arbeit bei den Vorbereitungen bedanken. Diese sind stets mit einem Mehraufwand verbunden, doch sie tun es gern", freute sich Heike Franke. Die Lebenshilfe kann sich bei ihren Feiern noch auf weitere Helfer verlassen. Stets sind Mitglieder des Immekather Karnevalsvereins gern bereit, die Versorgung im Gemeindesaal zu übernehmen, und das schon über Jahre. Für den schmackhaften Kartoffelsalat kommen übrigens die Kartoffeln in jedem Jahr von der Landwirtschaftsprodukte eG. Bandau.

Für entsprechende Stimmung der Betreuten im Saal ist ebenfalls über Jahre der Kuseyer Klemens Behrendt zuständig. Ob als Alleinunterhalter am Keyboard oder als DJ, stets findet der Kuseyer bei den Festen der Lebenshilfe den richtigen Ton. So war beim Frühlingsfest auch die Tanzfläche immer belegt.

Für die Feier hielt das Vorbereitungsteam des Festes noch eine besondere Überraschung bereit. Die Wommies, eine Kulturgruppe der Betreuten, boten einige Tanzeinlagen zu heißen Rhythmen aus Klemens Behrendts Musikanlage. Für das Dargebotene bekamen die Hobby-Künstler nicht nur viel Applaus, sondern kamen ohne Zugeben nicht vom Parkett. Das war für sie wohl der schönste Lohn.

Anschließend ging es weiter zur Musik des Alleinunterhalters. Kaum jemand hielt es da auf seinem Platz. Der ganze Saal rockte noch bis gegen 22.30 Uhr. Danach ging es dann wieder in die Wohnheime.

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