Traditionell wurde der Mai in den Orten der Einheitsgemeinde Klötze mit Festen und Feiern begrüßt. Es wurden Maibäume aufgestellt, Familienachmittage organisiert oder aber auch Schießwettbewerbe für jedermann.

Altkreis Klötze. Begonnen haben die Maifeierlichkeiten bereits am Freitagnachmittag in der Stadt Klötze. Nachdem vor dem EFA-Gebäude im vergangenen Jahr ein Maibaum aufgestellt worden, der in vielen anderen Orten für Häme sorgte, weil er zu mickrig war, gab es in diesem Jahr einen richtig tollen Baum. Der fand zudem neben dem Parkplatz der Familienbildungsstätte einen neuen Standort. Und unter dieser Birke fanden am Freitag dann viele Spiele für Kinder statt. Die hatten das Team der EFA, Mitglieder des Jugendklubs Corner, aber auch Mitglieder der Klötzer Feuerwehr für die interessierte Bevölkerung organisiert.

Zudem wurden die Festbesucher mit leckerem Kuchen und frisch zubereiteten Waffeln, aber auch mit Kaffee und kühlen Getränken versorgt. Und an den Tischen auf der Straße war Zeit, ein paar Minuten miteinander zu plaudern. Klötzes Ortsbürgermeister Klaus Ewertowski war es höchstpersönlich, der bei der endgültigen Befestigung auch mit Hand anlegte, Tische und Stühle vor Festbeginn mit aufstellte und nette Worte für die Besucher fand.

Eigentlich wollten die Kuseyer Feuerwehrleute beim Aufstellen des Maibaumes unter sich sein. Deswegen wollten sie sich schon um 17 Uhr auf dem Parkplatz im Dorf treffen. Doch zu dem Zeitpunkt waren die ersten Kuseyer Zuschauer bereits eingetroffen.

Kurz nach 17 Uhr trafen die Feuerwehrleute mit der rund 20 Meter langen Birke aus dem Forst von Feuerwehrmann Alf Giggel ein. Während die ersten Zuschauer bereits den Grill und den Getränkestand der Feuerwehr umlagerten, mühten sich die Kameraden unter Leitung von Henry Dankert ab, mit Stangen den Maibaum aufzurichten. Gegen 17.30 Uhr war die Arbeit dann geschafft.

In Kunrau befestigten die Feuerwehrleute den Maibaum mit Schellen an einem extra angefertigten U-Eisen, bevor die Birke auf dem alten Schulplatz in der Dorfmitte aufgestellt wurde. Ein großer Kranz mit Flieder geschmückt sowie eine um den Stamm gewickelte Girlande ziert den Baum. Ortsbürgermeister Uwe Bock sprach noch einige Worte vor den zahlreich erschienen Einwohnern, bevor der Männergesangverein Kunrau mit Frühlingsliedern das kleine Maifest musikalisch umrahmte. Anschließend waren die Zuschauer in das benachbarte Feuerwehrhaus eingeladen, wo bereits die Holzkohle auf dem Grill glühte. Frauen der Wehr übernahmen die Bewirtung der Einwohner.

Auch in Wenze stellten gegen 18 Uhr die Brandbekämpfer den Maibaum gleich neben dem Feuerwehrhaus auf. Bierzeltgarnituren und Stehtische hatten die Kameraden aufgestellt, um bei Gegrilltem und entsprechenden Getränken den Tag ausklingen zu lassen.

In Kusey hatte sich der Platz, auf dem der Maibaum aufgestellt wurde, gut gefüllt. Das abwechslungsreiche Programm eröffneten die Kinder der Grundschule. Dafür bekamen sie von Ortsbürgermeister Klaus Vohs einen Beutel voller Süßigkeiten. Ebenfalls mit Liedern und Tänzen überraschte die große Gruppe der Kindertagesstätte das Publikum mit Liedern und Tänzen. Neben einem Beutel mit Süßigkeiten bekamen sie vom Ortsbürgermeister noch einen Knisterumschlag.

Der Männerchor Kusey unter der Leitung von Fritz Zerneke eröffnete anschließend seine Gesangsdarbietungen mit dem Torgauer Marsch. Für die Darbietungen erhielt der Männergesangverein viel Applaus. Übrigens nahm auch Wehrleiter Ralf Martelock einen Knisterumschlag aus den Händen des Ortsbürgermeisters entgegen. "Damit möchten wir für das perfekte Aufstellen des Baumes danken", sagte Klaus Vohs.

Bestens klappte gegen 19 Uhr auch in Quarnebeck das Aufstellen des Maibaumes. Gegen 20 Uhr versammelten sich die Quarnebecker hinter dem Dorfsaal.

Dort hatten die Feuerwehrleute Bänke aufgestellt, auf dem Grill schmorten die ersten Würste und Steaks und daneben gab es Getränke. Für entsprechende Stimmung und etwas Wärme bei zunehmender Dunkelheit sorgten lodernde Holzscheite in einer Feuerschale.

   

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