Beetzendorf (ap). Im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung von Sachsen-Anhalt sei ein dauerhaftes Wahlrecht zwischen doppischer Haushaltsführung und erweiterter Kameralistik festgeschrieben. Darüber informierte Verbandsgemeindebürgermeisterin Christiane Lüdemann am Mittwochabend die Mitglieder des Hauptausschusses des Verbandsgemeinderates.

Allerdings müsse das Gesetz noch abgewartet werden, das dies festschreibe. "Wir waren mit der Vorbereitung der Doppik sehr zurückhaltend, haben erst im Februar intensiv mit der Erfassung und Bewertung von Grundstücken und Gebäuden begonnen. Wir haben keine Berater", sagte sie. Dadurch sei kein Geld umsonst ausgegeben worden.

Die laufenden Vorbereitungen seien für die erweiterte Kameralistik ebenso wichtig, sollte sich der Rat später für diese Variante entscheiden. Denn diese Haushaltsführung beinhalte Abschreibungen, Kosten- und Leistungsrechnungen. "Wir können uns entspannt zurücklegen und abwarten", so Christiane Lüdemann.