Oebisfelde (gri). Regelmäßig dienstags treffen sich junge Eltern mit ihren Babys in den Räumen des integrativen DRK-Kindergartens Wiesenhüpfer. Die Kinder werden dort später die Krippe besuchen, bis jetzt kommen sie einmal in der Woche am Nachmittag, um sich schon einmal zu beschnuppern, Kontakt zu anderen Kindern zu haben und sich an die Räumlichkeiten zu gewöhnen.

Betreut werden die Minimäuse und ihre Eltern, meist sind sie mit ihren Mamas dort zu Gast, von Anja Salge, die später auch die Kinder beim regulären Besuch der Krippe betreuen wird, und Ursula Trittel. Sie ist derzeit in der Freistellungsphase ihres Altersteilzeitmodells und betreut die Kinder ehrenamtlich. "Dafür sind wir ihr sehr dankbar, denn zusätzliche Stunden stehen uns für dieses Projekt nicht zur Verfügung. Wir hätten das also ohne Frau Trittel gar nicht so ohne weiteres realisieren können", betont die Leiterin des Kindergartens, Simone Strauß.

Beim Treffen der Minimäuse geht es aber nicht nur darum, ihnen die spätere Eingewöhnung in die Krippe zu erleichtern. Auch für die Eltern bringt das Treffen Vorteile, denn sie haben dort die Möglichkeit sich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und Probleme, Sorgen und Nöte zu teilen.

Die Eltern lernen in der Gruppe auch viele Spiele, Lieder und andere interessante und wichtige Dinge, die auch zu Hause mit dem Kind umgesetzt werden können. Die jungen Mütter, die mit ihren Kindern in die Spielgruppe kommen, genießen diese Stunde sehr, denn sie können dort ohne Zeitdruck ihr Kind beobachten und es spielerisch begleiten. "Dass auch andere Personen als die eigene Mama bei dem Treffen erlebt werden, ist gut für die Kleinen", betonen Salge und Trittel.