Klötze (sr). Über die Arbeit an der Chronik von Klötze berichtete Ulrich Koppe vom Heimatverein am Donnerstagabend dem Ortschaftsrat im Rathaus. Der Verein ist seit 2008 für die Erfassung des Geschehens in der Stadt zuständig.

Eigentlich ist die Chronik von der Vereinsarbeit nicht zu trennen, denn viele Bereiche der Arbeit weisen Schnittpunkte auf. So fließen die Informationen von Ausstellungen und Dokumentationen beispielsweise zur 90-jährigen Geschichte von Klötze-Nord, Entwicklung des Stadtbildes oder des Waldbades in die Chronik mit ein.

"Wir recherchieren zu bestimmten Themen, sammeln viele Zeitungsbeiträge", gab Ulrich Koppe einen Einblick in seine Arbeitsweise. Auch sammelt er Ratsbeschlüsse und vergleicht die heutige Situation in Klötze mit der vor 100 Jahren.

Zudem fließen Informationen zu Investitionen in Schulen, Kindergärten und Straßen in die Chronik mit ein. Gleiches gilt für Jubiläen der Feuerwehr und von Vereinen. Erfasst werden auch die alljährlich wegen ihres Engagements geehrten Bürger der Stadt.

Ulrich Koppe betrachtet Führungen der Vereinsmitglieder durch Klötze ebenso als Chronikarbeit. Er möchte Stadtgeschehen zur Geschichte in der Chronik machen und damit verewigen. Für Material und Druckkosten erhält er dafür 250 Euro jährlich von der Stadt. Die Chroniken liegen zum Beispiel in der Stadt- und Kreisbibliothek aus.