Die freiwilligen Feuerwehren aus Steimke und Immekath haben am Sonnabend Tag der öffenen Tür gefeiert. Die Immekather führten ihre Technik vor. In Steimke zeigten die Brandbekämpfer, was sie bei einem Scheunenbrand leisten.

Steimke/Immekath. Die Sirene erklang um kurz nach 13 Uhr in Steimke. Zum Glück war es am Sonnabend kein Ernstfall. Die Steimker Wehr hatte ihren Tag der offenen Tür. "Die Leute sollen wissen, dass wir da sind", sagte Wehrleiter Sebastian Dorendorf. Und die Kameraden zeigten eine kleine Übung: ein Scheunenbrand hinter der Dorfgaststätte. Die Rohre mussten über etwa 200 Meter verlegt werden. Die drei Atemschutzgeräteträger, Marcus Märtens, Tobias Dankert und Claudia Dierks, mussten in das Gebäude. Sie sollten eine Schaukel und ein Schild mit der Aufschrift Kunrau finden.

Danach war am Dorfgemeinschaftshaus schon alles vorbereitet. Die Frauen vom Förderverein der Feuerwehr hatten Kuchen gebacken, es gab eine Tombola und für die Kinder viele Spiele. Sie konnten Teebeutel schleudern, Becher mit einer Kübelspritze zum Kippen bringen und sich an Tastkästen probieren.

Der Grill wurde entfacht. An der Straße standen die alten Geräte der Wehr. "Es war unser zweiter Tag der offenen Tür nach der Wende", sagte der Wehrleiter. Die 43 aktiven Kameraden wollten die Einwohner für die Feuerwehrarbeit sensiblisieren. Etwa 30 Einwohner waren zu Beginn gekommen.

Zünftig begrüßte der Spielmannszug die Gäste in Immekath. Besonderen Grund zur Freude hatte Wehrleiter Uwe Randau. Er bekam von Vertreterinnen des Jugendklubs ein neues Hochstrahlrohr gespendet. "Das ist das modernste Strahlrohr, das auf dem Markt ist", erklärte er.

Bereits vor zwei Jahren habe der Klub ihnen Helmlampen überreicht. "Wir haben ja auch gute Beziehungen zum Jugendklub", sagte Uwe Randau mit einem Lächeln. Schließlich seien viele der Mitglieder gleichzeitig in der Feuerwehr aktiv.

Die Kameraden demonstrierten gleich das Können des neuen Strahlrohrs. Es kann von einem vollen Strahl so umgestellt werden, dass es eine Art Schutzschild sprüht. Die Brandbekämpfer präsentierten auch ihre weitere Technik. So verlegten sie zum Beispiel einen Schaumteppich. 32 Aktive hat die Immekather Wehr. Uwe Randau hofft auf neue Mitglieder vor allem bei den Kindern.

Anschließend gab es Deftiges vom Grill. Auch in Immekath hatten die Frauen der Feuerwehr Kuchen gebacken. Alle zwei Jahre begehen die Immekather ihren Tag der offenen Tür nur der nächste fällt aus. "Denn 2013 feiern wir unser 85-jähriges Bestehen", sagte der Wehrleiter.

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