Brome (wmo). Für die geplante Ortsumgehung Brome soll innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre ein detaillierter Entwurf ausgearbeitet werden, der sich an der vom Bundesverkehrsministerium im Juli 2010 bestimmten Trassenführung orientiert. "Dabei geht es neben technischen Fragen auch um die Auswirkung des Straßenbaus auf die Umgebung", erläuterte Bernd Mühlnickel, Geschäftsbereichsleiter der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, anlässlich der Projektkonferenz zum Auftakt der Entwurfsplanung am Mittwoch in Brome.

Zu behandelnde Themen seien die Ausgestaltung der Anschlüsse der neuen Ortsumgehung an die alte Bundesstraße 248 sowie der Knotenpunkte mit den kreuzenden Straßen B 244 und L 287, die Feintrassierung im Bereich des Bromer Busches und der Kläranlage sowie die Auswirkungen des Straßenbaus auf die Umwelt und die Belange der Landwirtschaft.

In den vergangenen Monaten hatte die Behörde durch umfangreiche Vermessungs- und Kartierungsarbeiten bereits umfassendes Material für die geplante, rund 4,9 Kilometer lange Trasse südlich von Brome gesammelt.

Eingeladen zur Projektkonferenz waren neben dem Landkreis Gifhorn auch Vertreter von Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden. Ebenfalls am Mittwoch fand in Brome der sogenannte Scoping-Termin statt, der der Vorbereitung der im Rahmen der Entwurfsplanung vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfung und der Festlegung der vorgesehenen Untersuchungsinhalte und -rahmen dient. Dabei werden unter Federführung der späteren Planfeststellungsbehörde die anerkannten Naturschutzvereine und die mit Umweltaufgaben befassten Träger öffentlicher Belange einbezogen.