Das Thema Hydrantenplan kam in der Sitzung des Ordnungsausschusses der Stadt Oebisfelde-Weferlingen noch einmal zur Sprache. Werner Thieme kritisierte, dass es für den südlichen Stadtbereich, also Weferlingen und umliegende Orte, noch immer keinen Hydrantenplan gebe.

Oebisfelde-Weferlingen. "Wir brauchen dringend einen solchen Plan. Wie ist der Stand der Dinge?", fragte Thieme an. "Das ist richtig, wir brauchen ihn auch für die Bedarfsplanung der Feuerwehr", erklärte Ordnungsamtsleiter Detlef Meyer. "Wir sind da dran", betonte er. Allerdings gestalte sich die Zusammenarbeit mit der Heidewasser GmbH schwierig. "Mit der OeWA in Oebisfelde haben wir kein Problem, was die Wartung, die Nutzung und auch das Testen der Hydranten durch die Feuerwehr angeht", so Meyer. Die Heidewasser GmbH berufe sich darauf, für die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zuständig zu sein, nicht für die Bereitstellung von Löschwasser. "Das ist eine unendliche Geschichte, aber wir bleiben dran", so Meyer.

Während der Weferlinger Ortschaftsratssitzung im April hatte auch der stellvertretende Ortswehrleiter Danny Pachur einen Hydrantenplan gefordert (Volksstimme berichtete). Lediglich rund 40 Prozent der angeblich vorhandenen Hydranten seien ausgeschildert und andere gar nicht bekannt, erklärte der stellvertretende Ortswehrleiter. "Weferlingen soll 286 Hydranten haben, rund 40 Prozent davon sind nur beschildert, einige gar nicht auffindbar", sagte der Feuerwehrmann. "Es kann doch nicht sein, dass im Ernstfall erst nach einem Hydranten zur Wasserentnahme gesucht werden muss", betonte er. Pachur bat den Ortschaftsrat, sich beim zuständigen Wasserverband dafür starkzumachen, dass ein entsprechender Plan erarbeitet wird, der den Kameraden zur Verfügung stehen muss. Ratsmitglied Dirk Kuthe schlug vor, den Hydrantenplan über die Stadtwehrleitung einzufordern, denn sicher sei nicht nur Weferlingen betroffen, sondern auch andere Orte.

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