Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Rund um den Drömling hat nun doch mehr Fördermittel erhalten als ursprünglich angekündigt. Aufgrund einer nicht gerechtfertigten Beurteilung der LAG war diesbezüglich Widerspruch eingelegt worden.

Oebisfelde-Weferlingen. Wie Bürgermeisterin Silke Wolf die Mitglieder des Stadtrates während der Sitzung des Gremiums am Montagabend informierte, habe die LAG am 3. März die Zuweisung der vierten Rate der Fördermittel erhalten. "Es wurden 600 000 Euro auf der Grundlage einer nicht gerechtfertigten Beurteilung der Arbeit der LAG zugewiesen. Nach Einspruch durch den Vorsitzenden der LAG, Karl-Heinz Kull, und Leader-Manager Wolfram Westhus wurde dies korrigiert und der LAG für 2011 und 2012 ein Fördermittelrahmen von 900 000 Euro zugewiesen", so Bürgermeisterin Wolf.

Diese zusätzlichen Fördermittel müssten für die LAG nun ein Ansporn sein, diese Mittel auch in der Region umzusetzen. Aus diesem Grund sei eine Werbestrategie entwickelt und teilweise schon umgesetzt worden. Faltblätter, Zeitungen und Einzelgespräche nannte Wolf in diesem Zusammenhang. Bisher sei eine positive Resonanz zu verzeichnen.

Nach der Sommerpause werde die Aufstellung der Prioritätenliste 2012 vorbereitet. Erste Projekte für 2012 seien bereits beraten worden. "Jedes Vorstandsmitglied sollte bitte in seinem Bereich werben, so dass viele neue Projektideen eingereicht werden können", betonte sie.

Die Anpassung der kommunalen Beitragssätzezur LAG-Arbeit diene der Kofinanzierung des Managements.Es werde zu 80 Prozent des Nettobetrages durch die EU gefördert. Die restlichen 20 Prozent trügen die betroffenen Landkreise und die Mehrwertsteuer müsse von der LAG aufgebracht werden. Der bisherige Beitrag für Oebisfelde betrage 250 Euro. Bis zur nächsten Vorstandssitzung sollten Vorschläge erarbeitet werden, wie die Beiträge gerechter auf die Mitglieder der LAG verteilt werden könnten. Wolfram Westhus werde dazu Vorschläge unterbreiten. "Dazu müssen ihm kurzfristig die Einwohnerzahlen der Gemeinden übermittelt werden", so Wolf. Die Beiträge der privaten Mitglieder von 20 Euro pro Jahr und der Vereine und Betriebe von 50 Euro pro Jahr sollen bestehenbleiben.