Die Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen: Gestern erledigten Mitarbeiter einer Firma mit Sitz in Schrampe bei Arendsee die letzten Handgriffe für die Umfeldgestaltung an der Trauerhalle auf dem Klötzer Friedhof.

Klötze. "Wir werden heute noch fertig", sagte Nick Hammerau von der Schramper Firma gestern. "Eventuell sind noch kleinere Nacharbeiten nötig." Er war gerade dabei, die Treppenstufen zu verfugen. Mit einem Überkopflader verteilte derweil Benny Drecksel Mutterboden zwischen den gepflasterten Bodenbereichen.

"Alles ist schick gemacht"

Nick Hammerau und sein Kollege haben in den vergangenen Wochen die Auffahrt gepflastert und die Treppenstufen eingesetzt.

An den Randbereichen ist Mutterboden aufgeschüttet worden. "Alles ist schick gemacht", fasste Nick Hammerau zusammen.

Seit Ende des vergangenen Jahres ist bereits das Innere der Trauerhalle modernisiert und den heutigen Erfordernissen bei Trauerfeiern angepasst worden. Dabei stand sogar die Frage während einer Sitzung des Ortschaftsrates im Raum, ob überhaupt umgebaut werden soll. Auch gab es anfangs keine Einigkeit, ob ein Anbau errichtet oder eine Überdachung außen installiert werden soll. Ebenso spielte die Finanzlage bei der Beantwortung dieser Grundsatzfragen eine nicht unerhebliche Rolle, denn selbst einigen Ortschaftsräten war das ursprüngliche Projekt schlicht zu teuer. Schließlich einigte sich der Ortschaftsrat nach einer Besichtigung der Trauerhalle auf eine angemessenere Umgestaltung. Nach Zustimmung des Stadtrates ist im Inneren die Empore für den Sarg entfernt worden, um Platz zu gewinnen. Malerarbeiten, der Fußbodenbelag und die Verkleidung der Elektroanlage standen ebenso auf dem Programm.

Zugang jetzt behindertengerecht

Trennen mussten sich die Räte von der ursprünglichen Idee, auch den Altarraum umzugestalten. Das war aus statischen Gründen nicht möglich. Gestrichen wurde auch die Idee einer neuen Fensterverglasung

Der Zugang zur Trauerhalle ist jetzt behindertengerecht angelegt. Damit ist Klötze wieder einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer barrierefreien Kommune.