Ein stimmungsvolles Chorkonzert erlebten die Besucher am Sonntagnachmittag im Saal der Jübarer Gaststätte Zur Linde. Der Männergesangverein hatte zum Maisingen eingeladen, bei dem es einige Überraschungen gab.

Jübar. Rund um den Frühling drehte sich am Sonntag alles beim Maisingen in Jübar, zu dem der Männergesangverein gleich drei Gastchöre begrüßen konnte. Neben den Jübarer Sängern, die gleich zu Beginn mit einem Wanderlieder-Medley, bei dem das Publikum mitsingen durfte, für Stimmung sorgten, zeigten auch der Gemischte Chor Zasenbeck, der Jübarer Frauenchor und der Männerchor Ohrdorf ihr Können. Während die Zasenbecker bekannte Weisen wie den "König-der-Löwen"-Klassiker "The Lion Sleeps Tonight" und "Wunderschöner Norden" zu Gehör brachten, erhielten die Ohrdorfer Sänger vor allem für das gekonnt vorgetragene Eichendorff-Lied "In einem kühlen Grunde" und das Volkslied "Zum Wandertor hinaus", das 1913 in Sankt Andreasberg mit dem Kaiserpreis ausgezeichnet wurde, viel Applaus. Der Jübarer Frauenchor brachte den Besuchern unter anderem "Rote Rosen" und "Tulpen aus Amsterdam" mit, die zu Schunkelrunden an den Tischen anregten.

Begeistert aufgenommen wurde der spontane Gesangsauftritt von Jübars Chorleiterin Ines Förster, die am Keyboard begleitet von Sohn Lukas die 70er-Jahre-Klassiker "Morning Has Broken" von Cat Stevens und "Beautiful Noise" von Neil Diamond intonierte. "Zugabe"-Rufe waren die Folge, die die Lüdelsenerin mit "Annie\'s Song" von Country-Legende John Denver belohnte.

Zwischen den beiden Liedblöcken, die vom Jübarer Chormitglied Thomas Müller moderiert wurden, lockte ein üppiges Kuchenbüfett zum Zugreifen. Nicht nur die Besucher waren von der Qualität und Vielfalt des Konzerts begeistert, auch den Gastchören aus Niedersachsen gefiel die 17. Auflage. "Wir kommen nächstes Jahr wieder", war denn auch das einhellige Fazit der Sänger.

   

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