Hagen (ap). Die Natur vom Rücken der Pferde aus erleben und mehr darüber erfahren, diese Möglichkeit bot sich bei einem besonderen Forstritt. Dazu hatte der Reiterhof Pferdeglück Altmark im Landhaus Plate Hagen eingeladen.

Nach dem Kennenlernen, dem Pferdeputzen und Satteln der Vierbeiner führte Förster Ralf Knapp die Teilnehmer auf seinem Pferd Monaco durch den heimischen Wald. Mit dabei waren Silke Hütter auf ihrem Liebling Attila, Silke Bielefeld auf Gajus, Peggy Binde auf Tabby, Sabine Eppler auf ihrem Pferd Socke, Susanne Stichowski auf Draco, Carola Wiechmann auf ihrem Pferd Quida sowie Gastgeberin Ulrike Schulz auf Enja.

Der Ritt führte zu bestimmten Punkten im Wald, die der Förster im Vorfeld ausgewählt hatte. So lernten die Reiterinnen mehr über Wasserlöcher im Wald, über Douglasien, Fichten, Kiefern, Birken, Eichen, Buchen sowie weitere Bäume und deren Wechselbeziehungen zueinander.

Das Gespräch kam aber auch auf den zurückliegenden Winter, der durch den Schneebruch in den Wäldern für erheblichen Schaden gesorgt hat. Die Aufräumarbeiten laufen. Doch noch nicht überall sind diese beendet.

In einem Eichenwald machte Förster Ralf Knapp auf die Reste eines Waldkauzes aufmerksam, der vermutlich von einer Eule geschlagen wurde. Aber auch einiges an Wild konnten die Reiter beobachten. So kreuzten Rehböcke ihren Weg. Aber auch Kolkraben, Eichelhäher, Grünspechte und anderes Getier konnten vom Rücken der Pferde genauer unter die Lupe genommen werden.

Die Teilnehmer entdeckten zudem Hinterlassenschaften aus DDR-Zeiten. Denn damals seien die Kiefern geharzt worden, berichtete Ralf Knapp. Davon zeugen noch Glastöpfe sowie altes Werkzeug zum Ausdrücken des Harzes, die noch beim genaueren Betrachten zu entdecken sind.

Nach gut zwei Stunden waren die Reiter wieder zurück am Ausgangspunkt. Zuerst wurden die Pferde versorgt. Dann blieb noch genug Zeit, um in gemütlicher Runde die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Dabei ließen sich die Teilnehmer Cappuccino und Kuchen schmecken.

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