Zur ersten Gründermesse hatte am vergangenen Dienstag die Stadt Oebisfelde-Weferlingen in den Rittersaal der Oebisfelder Burg eingeladen. Wirtschaftsförderer Peter Schor- lemmer hätte sich für die Veranstaltung noch mehr Resonanz gewünscht. "Aber ein Anfang ist gemacht", bleibt er optimistisch.

Oebisfelde-Weferlingen. An Existenzgründer, aber auch an Firmen, die ihr Unternehmen erweitern wollen, richtete sich am Dienstagnachmittag die erste Gründermesse im Oebisfelder Rittersaal. Dazu hatte Wirtschaftsförderer Peter Schorlemmer verschiedene Partner eingeladen. Vertreter der Sparkasse, des Bördekreises und des ego.-Piloten-Netzwerkes, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer waren nach Oebisfelde gekommen. "Wir wollen Hilfe anbieten und ganz fundiert beraten. Deshalb ist es gut, verschiedene Partner an einen Ort zu holen. Das spart denen, die Beratung suchen, viele Wege", so Schorlemmer.

"Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten und gemeinsam mit Existenzgründern Unternehmenskonzepte bewerten sowie Stärken und Schwächen herausarbeiten. Die Beratung ist sehr individuell auf das jeweilige Gründungsvorhaben und die Existenzgründer zugeschnitten", betonte Astrid Claus, ego.-Pilotin des Landkreises Börde. Ziel sei es, die tragfähigen Unternehmensgründungen unter Einbeziehung des ego.-Piloten-Netzwerkes so zu begleiten, dass ein Fundament für ein stabiles Unternehmen entstehen könne. Unter anderem könnten über dieses Netzwerk auch Aktivitäten für Weiterbildungen der Existenzgründer besser koordiniert werden.

Kurze Wege nutzte auch Schorlemmer, der Fragen zur Erweiterung einer Firma in Niendorf gleich gemeinsam mit dem Betreffenden im benachbarten Bauamt der Stadt klären konnte. "Die Resonanz war bei dieser ersten Gründermesse nicht so groß, wie wir gehofft hatten. Aber diejenigen, die gekommen sind, haben Beratung aus erster Hand bekommen und sind vorangekommen. Das wird sich rumsprechen und bei der Messe im kommenden Jahr auswirken", sagte er.