Zur Probe dem Chef eines Unternehmens oder der Leiterin der Personalabteilung gegenübersitzen und ein Bewerbungsgespräch führen, diese Chance bekamen Klötzer Neuntklässler am Freitag.
Klötze l Celine Legde, Tom Giza und Dominik König waren 3 der mehr als 30 Schüler, die am Freitagvormittag die letzte Stufe des mehrere Einheiten umfassenden Projektes bewältigten. Hatten sie mit Hilfe eines Eignungstests mit Vertretern einer Kompetenzagentur eine Woche zuvor ihre Stärken und Schwächen ausgelotet und erkundet, welches Berufsfeld zu ihnen passen würde, saßen sie in Bewerbungsgesprächen jetzt Firmenchefs oder Leitern der Personalabteilung gegenüber, um zu erleben, wie Einstellungsgespräche verlaufen.
Bei den drei Schülern der Klasse 9a hatte sich Kfz-Mechatroniker als Berufswunsch herauskristallisiert. Bei anderen Jugendlichen waren es Bankkaufmann, Industriemechaniker, Elektroniker, Industriekaufmann, Bürokaufmann, Koch, Restaurantfachfrau, Krankenpfleger, Forstwirt, Tierwirt, Fachkraft für Agrarservice Forstwirt. Die richtigen Gesprächspartner hatte Schulsozialpädagogin Antje Kampe organisiert, so dass den potentiellen Kfz-Mechatronikern beispielsweise Andreas Meyer vom Autohaus Mazda-Meyer in Klötze gegenübersaß. Als weitere Arbeitgeber waren mit im Boot: Beate Hofmann und Yvonne Nieder von der Sparkasse Altmark-West, Karin Schulze, Leiterin der Krankenpflegeschule am Altmark-Klinikum Salzwedel, Kirsten Müller vom Ausbildungsnetzwerk Altmark, Andreas Höppner von der Fricopan Back GmbH in Immekath, Ralf Hentschel von der Glunz-Werk Nettgau und Katrin Liermann und Katrin Lehm- berg von der Median-Klinik in Kalbe.
Die Arbeitgeber werteten anschließend in Einzel- und Gruppengesprächen mit den "Bewerbern" und im großen Abschlussgespräch aus, wie sie die Gespräche erlebt hatten. Die Eindrücke waren recht durchwachsen. So waren einige wenige Bewerber dabei, die beispielsweise im Altmark-Klinikum und anderen Firmen sofort einen Ausbildungsplatz bekommen hätten.
Entsprechend wichtig waren die Tipps für die anderen Jugendlichen, wie auch für sie das Vorstellungsgespräch viel besser verlaufen würde. Die Ratschläge reichten von einer "vernünftigen Anzugsordnung" über "Haare aus dem Gesicht" bis hin zum Trainieren solcher Gespräche. Dazu gehörte auch, dass sich die Bewerber im Vorfeld über das Unternehmen informieren, bei dem sie auf einen Ausbildungsvertrag hoffen. Dies sei beim überwiegenden Teil der Schüler ein großes Manko gewesen.
Und grundsätzlich gelte, dass ein gutes Zeugnis "der Türöffner" sei. "Wenn zwischen lauter Zweien mal eine Vier guckt, ist das nicht so schlimm, wenn einem aber gleich die Vieren anspringen, ist das nicht gut", meinte beispielsweise Ralf Hentschel.
Insgesamt betrachtet, hätten einige Jugendliche da noch einen ziemlich großen Berg Arbeit vor sich - aber auch noch ein paar Monate Zeit, um aufzuholen und glatt zu bügeln. Da waren die motivierenden Worte von Yvonne Nieder goldrichtig: "Toi, toi, toi für die Zukunft, ihr schafft das schon!" Auch die Schüler schilderten ihre Eindrücke. "Ich war sehr aufgeregt, fast mehr, als wenn man zur Kontrolle an der Tafel steht", gestand beispielsweise Celine Legde. Die meisten Schüler waren sich einig, "dass es gut war, dass wir so ein Projekt machen durften".
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.