• 22. Mai 2012



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Gelungene Premiere: Projekt Berufsvorbereitung gefiel Gästen und Schülern


"Toi, toi, toi für die Zukunft, ihr schafft das"

07.11.2011 05:26 Uhr |


Von Meike Schulze


andreas Höppner, fricopan back gmbH

andreas Höppner, fricopan back gmbH | Foto: Meike Schulze andreas Höppner, fricopan back gmbH | Foto: Meike Schulze

Zur Probe dem Chef eines Unternehmens oder der Leiterin der Personalabteilung gegenübersitzen und ein Bewerbungsgespräch führen, diese Chance bekamen Klötzer Neuntklässler am Freitag.

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Klötze l Celine Legde, Tom Giza und Dominik König waren 3 der mehr als 30 Schüler, die am Freitagvormittag die letzte Stufe des mehrere Einheiten umfassenden Projektes bewältigten. Hatten sie mit Hilfe eines Eignungstests mit Vertretern einer Kompetenzagentur eine Woche zuvor ihre Stärken und Schwächen ausgelotet und erkundet, welches Berufsfeld zu ihnen passen würde, saßen sie in Bewerbungsgesprächen jetzt Firmenchefs oder Leitern der Personalabteilung gegenüber, um zu erleben, wie Einstellungsgespräche verlaufen.

ralf hentschel, glunz ag werk nettgau

ralf hentschel, glunz ag werk nettgau | Foto: Meike Schulze ralf hentschel, glunz ag werk nettgau | Foto: Meike Schulze

Bei den drei Schülern der Klasse 9a hatte sich Kfz-Mechatroniker als Berufswunsch herauskristallisiert. Bei anderen Jugendlichen waren es Bankkaufmann, Industriemechaniker, Elektroniker, Industriekaufmann, Bürokaufmann, Koch, Restaurantfachfrau, Krankenpfleger, Forstwirt, Tierwirt, Fachkraft für Agrarservice Forstwirt. Die richtigen Gesprächspartner hatte Schulsozialpädagogin Antje Kampe organisiert, so dass den potentiellen Kfz-Mechatronikern beispielsweise Andreas Meyer vom Autohaus Mazda-Meyer in Klötze gegenübersaß. Als weitere Arbeitgeber waren mit im Boot: Beate Hofmann und Yvonne Nieder von der Sparkasse Altmark-West, Karin Schulze, Leiterin der Krankenpflegeschule am Altmark-Klinikum Salzwedel, Kirsten Müller vom Ausbildungsnetzwerk Altmark, Andreas Höppner von der Fricopan Back GmbH in Immekath, Ralf Hentschel von der Glunz-Werk Nettgau und Katrin Liermann und Katrin Lehm- berg von der Median-Klinik in Kalbe.

kirsten müller, ausbildungsnetzwerk altmark

kirsten müller, ausbildungsnetzwerk altmark | Foto: Meike Schulze kirsten müller, ausbildungsnetzwerk altmark | Foto: Meike Schulze

Die Arbeitgeber werteten anschließend in Einzel- und Gruppengesprächen mit den "Bewerbern" und im großen Abschlussgespräch aus, wie sie die Gespräche erlebt hatten. Die Eindrücke waren recht durchwachsen. So waren einige wenige Bewerber dabei, die beispielsweise im Altmark-Klinikum und anderen Firmen sofort einen Ausbildungsplatz bekommen hätten.

Entsprechend wichtig waren die Tipps für die anderen Jugendlichen, wie auch für sie das Vorstellungsgespräch viel besser verlaufen würde. Die Ratschläge reichten von einer "vernünftigen Anzugsordnung" über "Haare aus dem Gesicht" bis hin zum Trainieren solcher Gespräche. Dazu gehörte auch, dass sich die Bewerber im Vorfeld über das Unternehmen informieren, bei dem sie auf einen Ausbildungsvertrag hoffen. Dies sei beim überwiegenden Teil der Schüler ein großes Manko gewesen.

karin schulze leiterin der krankenpflegeschule am altmark.klinikum

karin schulze leiterin der krankenpflegeschule am altmark.klinikum | Foto: Meike Schulze karin schulze leiterin der krankenpflegeschule am altmark.klinikum | Foto: Meike Schulze

Und grundsätzlich gelte, dass ein gutes Zeugnis "der Türöffner" sei. "Wenn zwischen lauter Zweien mal eine Vier guckt, ist das nicht so schlimm, wenn einem aber gleich die Vieren anspringen, ist das nicht gut", meinte beispielsweise Ralf Hentschel.

Insgesamt betrachtet, hätten einige Jugendliche da noch einen ziemlich großen Berg Arbeit vor sich - aber auch noch ein paar Monate Zeit, um aufzuholen und glatt zu bügeln. Da waren die motivierenden Worte von Yvonne Nieder goldrichtig: "Toi, toi, toi für die Zukunft, ihr schafft das schon!" Auch die Schüler schilderten ihre Eindrücke. "Ich war sehr aufgeregt, fast mehr, als wenn man zur Kontrolle an der Tafel steht", gestand beispielsweise Celine Legde. Die meisten Schüler waren sich einig, "dass es gut war, dass wir so ein Projekt machen durften".




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Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2011-11-07 05:26:47
Letzte Änderung am 2011-11-07 05:26:47


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