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Die Lutherstadt Wittenberg war am vergangenen Wochenende Ziel des Oebisfelder Heimatvereins. Mit tollen Eindrücken aus der schmuck sanierten Stadt und von einem Besuch im tropischen Schmetterlingshaus kamen die Allerstädter nach Hause zurück.
Oebisfelde l Einen erlebnisreichen Tagesausflug unternahm der Oebisfelder Heimatverein am Sonnabend. Ziel war die Lutherstadt Wittenberg. Die 50 Teilnehmer starteten in Oebisfelde um 7 Uhr und begaben sich entlang der A2 in Richtung Osten. Nach etwa einstündiger Fahrt gab es an der Elbe, in unmittelbarer Nähe des Brückentrogbauwerks, das den Mittellandkanal über die Elbe führt, einen Zwischenstopp. Dort nahmen die Tagestouristen ein rustikales Frühstück ein, angesichts gegenteiliger Wettervorhersagen zur Freude aller bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Das Frühstück wurde nicht nur wegen seiner gelungenen Organisation und seiner Schmackhaftigkeit, sondern auch wegen der schönen Lage zu einem angenehmen Erlebnis. Es war auch noch etwas Zeit, sich sowohl das Trogbauwerk selbst anzuschauen oder von ihm auf die Elbe und Elb-Auen oder auf die Abraumhalden von Zielitz zu schauen.
Nach dem Frühstück ging es weiter nach Wittenberg, wo bereits die beiden Stadtführer auf die Oebisfelder warteten. Sie zeigten den Gruppen die in den zurückliegenden Jahren liebevoll und umfangreich restaurierte Altstadt. Zudem gingen sie auf die von Wittenberg ausgehende Reformation ein. Beachtenswert und erstaunlich für die Gäste aus der Allerstadt war zudem, wie viel mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten in Wittenberg wirkten, was zum Großteil auch der dort angesiedelten Universität geschuldet war, an der namhafte Professoren unterrichteten. Diese schwemmte in die damals nur etwa 2 000 Einwohner zählende Kleinstadt sehr viel Geld in das Stadtsäckchen, was ihr nicht nur ein imposantes Rathaus bescherte, sondern auch zahlreiche Privilegien einbrachte.
Nach dem etwa einstündigen Stadtrundgang stand auf dem Hof des sehr schön hergerichteten Brauhauses der Mittagstisch auf dem Programm. Bereits bei der Anmeldung zur Busfahrt konnten die Teilnehmer zwischen drei verschiedenen Gerichten wählen. Ein weiterer Anlaufpunkt war anschließend die Schloss-Kirche, die wegen der 95 angeschlagenen Thesen ihre Berühmtheit erlangte. Der dortige Küster erwartete bereits die Oebisfelder und gab ihnen während eines Rundgangs einen umfangreichen Einblick in die bau- und kultur- beziehungsweise kirchenhistorische Geschichte des beeindruckenden Gotteshauses.
Letzte Station war der am Stadtrand gelegene Schmetterlingspark. Dort erhielten die Besucher einen Einblick in die Vielfalt der Schmetterlinge und ihrer Eigenarten. Der Einführung in die Entwicklung der Raupen und Puppen folgte eine Führung im eigentlichen Park mit seinen farbenprächtigen Schmetterlingen.
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