Eine interessante Strecke hatten die Organisatoren für die Ausleber Braunkohlwanderung ausgewählt. So erfuhren die Wanderer unterwegs auch Wissenswertes zu Üplinger Sehenswürdigkeiten.

Ausleben l Mit seiner Braunkohlwanderung hat der Förderverein der Gemeindefeuerwehr Ausleben an eine Tradition angeknüpft. Und das wieder mit Erfolg. Mehr als 70 Wanderer aller Altersgruppen wollten sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.

Der Streckenverlauf gehört wohl in jedem Jahr zu den am besten gehüteten Geheimnissen. So hielt es Hubert Weber auch diesmal und er hatte sich für die Jubiläumswanderung etwas ganz Besonderes überlegt. Zur 20. Braunkohlwanderung führte der Weg bei strahlendem Sonnenschein in den kleinsten Ort der Großgemeinde, nach Üplingen.

Vorbei an den Pferdekoppeln ging es zunächst von Ausleben nach Warsleben und von hier aus weiter Richtung Üplingen. Die Pause war wie immer ein Höhepunkt der Braunkohlwanderung. Kurz vor Üplingen wartete das Verpflegungsmobil mit Glühwein, Kinderpunsch und kleinen Leckereien auf die Wanderlustigen.

Gerade für die Jüngsten der Kinderfeuerwehr war die Braunkohlwanderung in diesem Jahr ein großes Abenteuer. Die Betreuer um Jenna Kluge hatten auf den Wegen Markierungen angebracht, die verrieten, dass dort in der Näher ein kleiner "Schatz" verborgen war.

Als die Wanderer in Üplingen ankamen, hielt dort Maria Matthes eine weitere Überraschung bereit. Mit ihr erkundeten die Ausleber Gäste nicht nur das Stiftungsgut, sondern auch die achteckige Kirche. Viel war über die wechselvolle Geschichte des Stiftungsgutes und seine umfangreiche Sanierung zu erfahren.

Sichtlich beeindruckt traten die Wanderer anschließend den Heimweg an. Und auch hier gab es etwas Neues. Während in den vergangenen 19Jahren ein Rundkurs zurückgelegt wurde, ging es diesmal auf dem gleichen Pfad zurück. Unterdessen dampfte im Gerätehaus der Braunkohl in den Töpfen. Peter Walter und sein Küchenteam leisteten ganze Arbeit, denn nicht nur der Braunkohl wollte zubereitet, sondern auch Unmengen an Kartoffen geschält und gekocht werden.

Nach dem Marsch an der frischen Luft schmeckte das Wintergemüse besonders gut und alle langten kräftig zu. Immer wieder war zu hören: "Oh, was für ein Braunkohlschmaus. Einfach köstlich." Das war sicher das höchste Lob für das Küchenteam.

Viele wollen im nächsten Jahr wieder unter den Wanderern sein. Diese Absichtsbekundung bestätigte auch Hubert Weber, dass er mit seiner Streckenplanung wieder genau den Nerv der Wanderer getroffen hatte.