Der Ausleber Gemeinderat hat für den 18. März eine Informationsveranstaltung zum Thema Grundschulen geplant. Darauf haben sich die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sondersitzung verständigt.

Ausleben l Die Ausleber Einwohner sollen noch stärker als bisher in die Diskussion über die Zukunft der Grundschulen in der Westlichen Börde einbezogen werden. Das ist der Wille des Ausleber Gemeinderates. Deshalb hat er während seiner jüngsten Sitzung entschieden, für den 18. März alle Eltern und alle anderen Einwohner der Großgemeinde Ausleben zu einer Informationsveranstaltung einzuladen, wie Bürgermeister Dietmar Schmidt auf Anfrage mitteilt. Diese Veranstaltung soll in der Aula der Grund- und Sekundarschule stattfinden und um 18 Uhr beginnen.

Über den Ablauf der Diskussion, die in der Ratssitzung zu diesem Entschluss geführt hat, möchte Dieter Schmidt allerdings nicht viel sagen, da dieses Thema im nichtöffentlichen Teil der Sitzung behandelt worden ist. "Ich möchte nur soviel sagen, dass sich der Gemeinderat ausführlich mit dem Thema beschäftigt hat." Und nun sollen die Einwohner der Gemeinde in der Informationsveranstaltung über den Stand der Dinge und über die Konsequenzen in Kenntnis gesetzt werden, die eine Schließung der Ausleber Grundschule für die Gemeinde und für jeden einzelnen mit sich bringen würde.

Das alles passiert vor dem Hintergrund, dass sich der Verbandsgemeinderat langfristig gesehen im nördlichen Teil der Westlichen Börde für die Hamersleber und gegen die Ausleber Grundschule entschieden hat. Dagegen jedoch hat Verbandsgemeindebürgermeisterin Ines Becker Widerspruch bei der Kommunalaufsicht eingelegt. Inzwischen liegt der Fall beim Landesverwaltungsamt.