Zufriedenheit über das vergangene und Zuversicht fürs neue Jahr haben sich bei den Feuerwehrkameraden in Sommersdorf eingestellt. Nicht zuletzt die Mitglieder selbst haben einiges dafür getan, dass diese positive Grundstimmung durch die Reihen weht.

Sommersdorf l Der Beginn der Hauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus war in einer ehrenden Schweigeminute einem Mann gewidmet, der über Jahrzehnte die Sommersdorfer Feuerwehr nicht nur begleitet und verstärkt, sondern sie auch wesentlich mitgeprägt hat: "Werner Knape war ein fester Bestandteil unserer Gemeinschaft und einer der Gründer unserer Jugendfeuerwehr im Jahr 1964. Wir sind ihm für seine Leistungen zu großem Dank verpflichtet", so Wehrleiter Alexander Grund im Gedenken an "unseren verstorbenen Kameraden".

Grund und sein Stellvertreter Sebastian Müller begrüßten 42 Mitglieder aus den Einsatz-, Jugend- und Altersabteilungen, dazu die Bürgermeister Peter Müller (Sommersdorf) und Frank Frenkel (Obere Aller) sowie weitere Gemeindevertreter: "Schön, dass ihr der Einladung so zahlreich gefolgt seid, denn es zeigt auch, dass wir als Ortswehr funktionieren." Zum Beleg dafür diente noch besser der Rechenschaftsbericht 2013, der vor allem ein eifriges Dienstgeschehen dokumentierte: Zusätzlich zu den 266 Einsatzstunden, die sich aus 15 Alarmierungen ergeben haben, taxierte die Ortswehrleitung die geleistete Ausbildungszeit aller Kameraden auf rund 1000 Stunden. Das sei darauf zurückzuführen, dass die Dienstabende wöchentlich abgehalten werden. "Wir fahren den kurzen Rhythmus, um es auch den Schichtarbeitern zu ermöglichen, öfter am Dienst teilzunehmen und ihnen somit die Gelegenheit zu geben, ihre 40 Ausbildungsstunden zu erreichen", erklärt Alexander Grund.

Darüber hinaus habe ein "gut Teil der Kameraden" weitere Zeit für Arbeitseinsätze aufgewendet. Hierbei stechen insbesondere die Renovierung der Räumlichkeiten und der Umbau des Löschwagens hervor. In Eigenregie hatten die Sommersdorfer eine Schiebeleiter besorgt und auf ihr Einsatzfahrzeug montiert.

"Die viele Arbeit soll nun auch belohnt werden", meinte Wehrleiter Grund und verwies auf die Anschaffung eines Tankers, die seitens der Verbandsgemeinde zum Ende des Jahres erfolgen soll. "Ein gebrauchtes Fahrzeug zwar, aber eine deutliche Verbesserung, die in unserem Gerätehaus stehen wird, da unser W50 gehörig in die Jahre gekommen ist."

Die gemeinsamen Dienste mit den Nachbarwehren aus Sommerschenburg und Harbke sollen beibehalten werden, "um hier bereits eine gute Basis für die Zusammenarbeit im Ernstfall zu schaffen". Ein feierlicher Höhepunkt des Jahres werde das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen der Jugendwehr.

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