Gleich zwei fantastische Frauentagsfeiern haben am Wochenende die 17 Groß Rodensleber Sportfrauen vor ausverkauften Rängen gegeben. Die Comedy- und Schlagerstarparade war auch das sechste Jahr in Folge hochkarätig besetzt. Erstklassig war auch die Stimmung. Das Zuschauerprädikat für die Show fiel Sonnabendabend einstimmig aus: Das war Spitze!

GroßRodensleben l Schon seit Wochen ausverkauft haben die 17 Groß Rodensleber Sportfrauen am Wochenende bei ihrer bereits sechsten Frauentagsfeier-Auflage erneut ein fantastisches Programm auf der Bühne abgefackelt. Schauspieltalente zum Schreien komisch, stimmungsvolle Tanzeinlagen und schlüpfrige Sketch-Pointen auf den Punkt gebracht, honorierten an beiden Showtagen hunderte Zuschauerhände mit tosendem Applaus. 17 Bühnenacts sorgten für eine erstklassige Stimmung im großen Groß Rodensleber Saal.

Bereits nach der 2009 erfolgreich gefeierten Premiere sei allen Beteiligten klar gewesen, dass bei der enormen Kartennachfrage eine einzige Frauentagsfeier zu wenig sei. "Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Gegenteil die Nachfrage wächst und wächst. Seit 2010 feiern wir samstags und sonntags, und das immer in einer vollen Hütte. Die Frauentagsfeiern kommen bei der Damenwelt so gut an, dass wir mittlerweile auch drei Veranstaltungen geben könnten", freut sich Rita Rönckendorf von der seit 28 Jahren bestehenden Sportgruppe, die mit den Proben für die dreistündige Sause im Januar begonnen hatte, über den Zuspruch. Dass sich die Frauen jeden Mittwoch um 19.30 Uhr in der Feuerwehr zum Stepp-Aerobic treffen, blieb keinem verborgen und ließ die Spitzen-Sause sprichwörtlich "schärfer als die Polizei erlaubt" ausfallen. Die Kostüme der Akteurinnen fielen knapp aus und ließen viel Haut und Bein blitzen. Als Traum aller Männer schaute auch Corinna Jäger in ihrer Paraderolle als "Cindy aus Marzahn"-Double vorbei. Jedoch hatten Sonnabendabend neben dem DJ-Duo Rainer Püttker und Sebastian Germer nur äußerst wenige Männer Zutritt in den Saal. Von Moderatorin Heike Buchheim als "Sahnehäubchen" angekündigt, trat eine Handvoll Fußballer vom hiesigen Sportverein vor den Augen der Damen völlig unerkannt im Dunkeln auf. Doch nicht aus Verlegenheit, sondern weil sie sich eine spezielle Schwarzlichttheater-Performance mit fluoreszierenden Neon-Handpuppen als australische Straußengruppe ausgedacht hatten. "Einfach zum Piepen", hallte es durch den Saal, gefolgt von abermals unzähligen Zugabe-Rufen.

   

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