Großalsleben (car) l Mit 24 aktiven Kameraden ist die Feuerwehr Großalsleben recht gut aufgestellt. Wie Hannes Ilse als stellvertretender Wehrleiter auf der jüngsten Jahreshauptversammlung erklärte, hätten die Kameraden im vergangenen Jahr etliche Ausbildungsstunden, unter anderem auch auf Kreisebene und am Institut für Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge, geleistet. Während einer der Großalsleber Kameraden allein 190 Stunden in seine Feuerwehrausbildung investiert hat, haben fünf Kameraden nicht einmal die geforderte Mindestanzahl an Ausbildungsstunden erreicht.

Auch Ulf Rosenberg, der seit einem Jahr die Funktion des Wehrleiters ausübt, zeigte sich von der Teilnahme an den Ausbildungen begeistert. Er hoffte, dass seine Kameraden in der Ausbildungsbereitschaft auch in diesem Jahr nicht nachlassen würden.

Ihr in den Ausbildungen erworbenes Wissen mussten die Kameraden anwenden, als sie im Laufe des Jahres bei sieben Einsätzen gefordert waren. So kamen sie auch bei jeweils einem Brand in Gröningen und in Kroppenstedt sowie beim Hochwasser in der Region um Wolmirstedt zum Einsatz.

Wie anderen Feuerwehren im Landkreis auch fällt es den Großalsleber Feuerwehrleuten schwer, am Tage eine einsatzfähige Gruppe zu stellen. Deshalb fasst die Wehr die intensive Neugewinnung von Mitgliedern ins Auge. Die Hoffnung besteht außerdem, dass eines Tages die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, wenn sie das entsprechende Alter erreicht haben, in die aktive Gruppe wechseln. Derzeit sind es zehn Kinder und Jugendliche, die in Großalsleben an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt werden.

Wie Madeleine Zimny als Jugendwartin berichtete, sei das Jahr 2013 auch für den Nachwuchs ein sehr arbeitsreiches gewesen. Während 183 Stunden auf die feuerwehrtechnische Ausbildung entfielen, widmeten sich die Kinder und Jugendlichen in 115Stunden der allgemeinen Jugendarbeit. Neben dem Orientierungsmarsch, dem Löschangriff und der Weihnachtsfeier gehörte auch das Zeltlager in Löderburg zu den Höhepunkten.

Der Förderverein der Großalsleber Feuerwehr habe, wie Arne Baltruschat in seinem Rechenschaftsbericht erklärte, im vergangenen Jahr erneut zahlreiche Veranstaltungen begleitet und selbst ausgerichtet. An die erfolgreiche Arbeit wollen die 47 Mitglieder in diesem Jahr anknüpfen. Ein Höhepunkt soll neben dem Osterfeuer, dem Traditionsfeuer im Herbst sowie dem Tag der offenen Tür am 3. Oktober die 90. Wiederkehr des Gründungsdatums der Großalsleber Feuerwehr sein. Der runde Geburtstag soll mit einer Feier am 13.September begangen werden.