Auf ihrem Kreisparteitag in Wanzleben hat Die Linken ihre Kandidaten für die bevorstehende Kreistagswahl aufgestellt. Insgesamt stellen sich in den sieben Wahlbereichen des Landkreises Börde 53 Kandidaten am 25. Mai zur Wahl.

Wanzleben/LandkreisBörde l Nach Aussage des Kreisvorsitzenden Klaus Czernitzki gab es während des Parteitages am Sonnabend bei den Abstimmungen der Listen kaum Reibereien. "Wir haben diese Listen in den Ortsverbänden vorher so durchgesprochen, dass es kaum Diskussionen gab", unterstrich er am Ende des Parteitages. Auf seinen vorbereiteten Listen hatte er selbst handschriftlich lediglich eine Ergänzung vornehmen müssen. Aber auch bei dieser Ergänzung - es war Bernd Menzel im Wahlbereich 1 (Oebisfelde-Weferlingen/ Flechtingen) - gab es bei der Abstimmung Einigkeit unter den 59 Wahlberechtigten. Auch die Spitzenkandidaten in den Wahlbereichen waren weitestgehend vorbestimmt. "Diejenigen von uns, die bereits im Kreistag mitarbeiten, sind auch auf den vorderen Plätzen", sagte Klaus Czernitzki. Kreistagsmitglied Hans-Jürgen Fischer aus der Hohe Börde habe nicht mehr kandidiert, deshalb befinde sich im Wahlbereich 4 nun der Kreisvorsitzende auf dem obersten Listenplatz. Lediglich im Wahlbereich 3 (Wolmirstedt / Elbe-Heide) begehrte neben Heidemarie Nielebock Thomas Spelsberg, auf den ersten Listenplatz gesetzt zu werden. Die Abstimmung der Wahlberechtigten auf dem Parteitag fiel aber zugunsten von Heidemarie Nielebock aus.

Herrschte bei der personellen Abstimmung vorrangig Einigkeit, waren die Parteimitglieder bei der Diskussion zum Wahlprogramm sehr emsig. "Wir hatten eine ungewohnt intensive und konstruktive Diskussion", so Klaus Czernitzki, der im Anschluss noch 14 Änderungsanträge in das formulierte Wahlprogramm einfügen musste. Als wichtiges Thema, das die Linken des Landkreises Börde in ihrem Wahlprogramm verankert haben, nannte der Kreisvorsitzende zuerst den Erhalt von Schulen, Sport- und Kulturstätten. Außerdem sprechen sie sich klar gegen Niedriglöhne aus. "Wir sind dafür, dass gute Arbeit mit fairen Tariflöhnen nicht unter dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet wird", fasste Klaus Czernitzki zusammen.