Der Frühling ist da - und damit auch wieder die Baustelle Friedenskirche. Zum wiederholten Male ist das Gotteshaus mit einem Gerüst verkleidet. Die Arbeiten am nächsten Sanierungsabschnitt haben begonnen.

Barneberg l Den nötigen Schwung zum nächsten Schritt hatten Kirchengemeinde und Förderkreis bereits im Spätsommer 2013 geholt, als sie mit den verantwortlichen Bau- und Denkmalfachleuten detaillierte Absprachen zur Instandsetzung der Fassade trafen. Mit großer Freude konnten die Barneberger nun Anfang März beobachten, dass die Bauarbeiten am mittelalterlichen Turm der örtlichen Friedenskirche wieder fortgesetzt werden. Der Turmschaft ist wieder komplett eingerüstet, die Steinmetze haben an der Westseite mit der Sanierung des Mauerwerkes begonnen.

Lose Steine der Außenschale werden zurückgebaut, um sie dann kraftschlüssig mit der Innenschale zu verbinden. Danach können die Ankerkreuze gesetzt, die Wände durchbohrt und die Anker zur Stabilisierung der Turmwände eingezogen werden. Der vorhandene alte Anker wird entfernt. All das sind die vorbereitenden Arbeiten für die folgende Komplettsanierung der Mauer. Diese ist in einem desolaten Zustand - "der Zahn der Zeit und eindringendes Wasser", so Pfarrer Peter Mücksch, haben ihr arg zugesetzt. Parallel dazu werden an der Nord-, Ost- und Südseite die Fugen ausgeräumt, um auch hier altersbedingte Schäden zu beseitigen.

Mücksch machte deutlich, dass "dieses große Bauvorhaben nur möglich" ist, weil sich der Bund über ein Denkmalschutz-Sonderprogramm an der Finanzierung beteiligt. Außerdem wurden Mittel von der Lotto-Toto-Gesellschaft, dem Kirchenkreis Egel, der Kirchengemeinde und nicht zuletzt von den Barnebergern per Sammelaktion des Förderkreises aufgebracht . "Dafür sind wir dankbar. Das weithin sichtbare Wahrzeichen bleibt auch nachfolgenden Generationen erhalten", so der Pfarrer.

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