Alle in der Westlichen Börde eingereichten Kandidaten für die Wahlen zum Verbandsgemeinderat und für die Wahlen zu den Stadträten Gröningen und Kroppenstedt sowie den Gemeinderäten Ausleben und Am Großen Bruch sind vom Wahlausschuss bestätigt worden. Um die insgesamt 72 Ratssitze in den fünf Gremien bewerben sich 129 Frauen und Männer.

WestlicheBörde l In der Westlichen Börde ist das Interesse, am 25. Mai in den Verbandsgemeinderat gewählt zu werden, am größten. Denn dort sind 20 Sitze zu vergeben, für die 52 Frauen und Männer kandidieren. Im Wahlbereich 1, zu dem Gröningen und Kroppenstedt gehören, gehen 18 Kandidaten an der Start und im Wahlbereich 2 (Ausleben und Am Großen Bruch) sind es 34.

Bei den Wahlen zu den Stadträten Gröningen und Kroppenstedt sowie den Gemeinderäten Ausleben und Am Großen Bruch ist das Gerangele nicht ganz so groß. Am Großen Bruch bewerben sich 24 Kandidaten um die zu vergebenen 14 Ratsstühle. In Ausleben sind es 18 Kandidaten für 12 Sitze, in Gröningen 23 Kandidaten für 16 Sitze. Und in Kroppenstedt wollen genau 12 Kandidaten auf die 12 Ratsstühle.

Wobei längst nicht sicher ist, dass in Kroppenstedt diese 12 Kandidaten am Ende auch Stadträte sein werden. Denn sollte beispielsweise die Ein-Mann-Liste der SPD so viele Stimmen bekommen, dass sie zwei oder mehr Ratssitze beanspruchen kann, würden Stühle frei bleiben. Dasselbe gilt für die CDU, die FDP und die drei Einzelbewerber.

Bei den Wahlen zu den Gemeinderäten Am Großen Bruch und Ausleben sowie der Wahl zum Gröninger Stadtrat ist hingegen die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass dort alle zu vergebenen Ratsstühle nach der Wahl am 25. Mai auch besetzt sind.

Mit 45 Kandidaten hat die CDU die meisten Bewerber ins Rennen geschickt. Es folgen die von Parteien unabhängigen Wählergemeinschaften und Bürgerinitiativen, die zusammen mit 37 Kandidaten vertreten sind. Die SPD hat für diese fünf Wahlen in der Westlichen Börde 29 Kandidaten aufgestellt, die FDP 9 sowie Die Linke und die Piratenpartei jeweils 2. Zudem gibt es 5 Einzelbewerber.

All diese Wahlvorschläge haben am 31. März und damit rechtzeitig sowie auch vollständig in der Verwaltung vorgelegen, wie Wahlleiterin Ines Becker und die stellvertretende Wahlleiterin Kerstin Mroncz bestätigen. Vollständig heißt auch beispielsweise bei den Einzelbewerbern, dass sie die erforderlichen Unterstützungsunterschriften bei ihren Bewerbungsunterlagen hatten. Auch Ernst Romoser musste Unterstützungsunterschriften im Vorfeld sammeln, da die Piratenpartei, für die der Ausleber kandidiert, zum ersten Mal an den Wahlen in der Verbandsgemeinde Westliche Börde teilnimmt.