Auch wenn Sülldorf zu kleinsten Ortsteilen der Gemeinde Sülzetal zählt, so hat das kleine Dorf doch einen rührigen Kultur- und Heimatverein. Dieser konnte kürzlich auf der Jahreshauptversammlung eine positives Bilanz seiner Arbeit ziehen.

Sülldorf l Den Rechenschaftsbericht, verlesen von der Vereinsvorsitzenden Rosemarie Pesel, verfolgten während der Jahreshauptversammlung des Kultur- und Heimatvereins 25Mitglieder und zwei Jugendliche. Insgesamt habe der Verein derzeit 49 Mitglieder. Rosemarie Pesel ließ die Veranstaltungen des Vorjahres noch einmal Revue passieren. Alljährlich wird eine Frauentagsfeier organisiert, wurde im vergangenen Jahr statt des traditionellen Salzblütenfestes ein Sommerfest gefeiert. Mit einem Schausieden beteiligte sich der Verein an der 3.Gartenmesse in Bahrendorf. Weit über Sülldorfs Grenzen hinaus hat sich inzwischen das Märchen in der Vorweihnachtszeit herumgesprochen. Im vergangenen Jahr waren so viele Zuschauer wie noch nie gekommen.

2013 hatte der Verein zudem noch ein weiteres wichtiges Vorhaben in Angriff genommen. Im Bürgerhaus wurden in einer nicht mehr vermieteten Wohnung Vereinsräume geschaffen. Diese seien schön geworden, wie die Vereinsmitglieder feststellten. Jedoch sorgt die steile Treppe für einige Diskussionen. Für Gehbehinderte gäbe es allerdings einen weiteren Zugang über die Heimatstube.

Auch 2014 sind wieder etliche Veranstaltungen geplant. Nach dem Oster-Kaffeetrinken und dem Osterfeuer folgt am 17.Mai die lange Nacht der Hexen und Teufel. Auch eine Vereinsfahrt soll es dieses Jahr geben, am 27. September ist ein Ausflug nach Berlin geplant. Vereinsvorsitzende Rosemarie Pesel rief die Vereinsmitglieder selbst zur aktiven Teilnahme an den Veranstaltungen auf.

Neben den vom Heimatverein organisierten Veranstaltungen unterstützt der Verein ebenso die Mittwoch-Spielrunde der Senioren. Doch mit den Jüngsten des Ortes arbeitet der Verein ebenfalls zusammen. So hat die Kindertagesstätte Sülldorf einen Kooperationsvertrag mit dem Heimatverein geschlossen, daraus solle sich eine rege Zusammenarbeit entwickeln. In der Diskussion der Jahreshauptversammlung wurde debattiert, wie der Kooperationsvertrag bei gemeinsamen Aktionen mit Leben erfüllt werden könnte.

Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung stand auch die Wahl eines neuen Vorstandes. Es wurde der Vorschlag unterbreitet, den Vorstand in diesem Jahr so zu belassen. Andererseits möchte Vereinsvorsitzende Rosemarie Pesel aus Altersgründen Platz für Jüngere machen. Dem Verein und dem Vorstand soll übers Jahr 2014 die Zeit eingeräumt werden, einen neuen Vorsitzenden zu finden. Schließlich wurde der alte Vorstand für 2014 einstimmig bestätigt.