Mit einem mehrtägigen Frühjahrsputz bringen die Mädchen und Jungen der Hamersleber "Schule am Mühlenberg" ihre Einrichtung auf Vordermann. Heute ist der letzte Tag dieser Projektwoche.

Hamersleben l Wer das Gelände der "Schule am Mühlenberg" in Hamersleben betritt, dem fallen sofort die gepflegten Rabatten und das bunte Blumenmeer auf. Damit das Schulgelände genau so aussieht, steht neben regelmäßiger Pflege auch einmal jährlich ein mehrtägiger Frühjahrsputz auf dem Programm, der am heutigen Freitag zu Ende geht.

An diesen Putz-Tagen beginnt um 9 Uhr nach dem gemeinsamen Frühstück nicht der Unterricht, sondern es wird überall fleißig gearbeitet. Alle Schüler sind entsprechend ihrer Fertigkeiten einbezogen: Äste werden gesammelt, die Spielgeräte und die Taststrecke gesäubert, das Spielhaus aufgeräumt, Unkraut gejätet und es werden die Rabatten gepflegt.

In diesem Jahr hatten sich Schüler, Lehrer und pädagogische Mitarbeiter noch ein großes Projekt vorgenommen: Das Spielhaus sollte einen neuen farbenfrohen Anstrich erhalten. Bei der Farbauswahl waren sich alle einig. Gelb sollte das Haus werden. Schnell wurde der alte Putz entfernt. Mit dem neuen Anstrich ist das Schulgelände um ein farbliches Schmuckstück reicher.

Jede Klasse hat in dieser Projektwoche spezielle Aufgaben übernommen. Wie Schulleiterin Karina Müller sagt, freuen sich die Kinder immer auf diesen Frühjahrsputz. "Sie sind engagiert und packen tatkräftig mit an", so Karina Müller.

Bei solche einer Aktion gehe es nicht nur darum, den Außenbereich der Schule zu verschönen. "Solche Aktionen sind auch Teil des lebenspraktischen Lernens für die Schüler, bei dem sie ganz individuell gefördert und gefordert werden", sagt die Schulleiterin und fügt hinzu: "Jeder kann sich einbringen und so wird das Selbstbewusstsein gestärkt."

Während dieser Projektwoche sorgen Lehrer und pädagogische Mitarbeiter aber auch für die eine oder andere Abwechslung. So hatte sich Klassenlehrer Toni Groß beispielsweise an einem der Tage nach der Zwischenmahlzeit um 10.30 Uhr etwas ganz besonderes einfallen lassen. Die Kinder sollten ihre Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen. So hingen am Zaun Socken, in denen kleine Gegenstände versteckt waren, die es zu ertasten galt. Die Jüngsten waren auch hier mit großem Eifer bei der Sache.

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