Das Großalsleber Schwimmbad wird am 15. Mai eröffnet. Die Eintrittspreise sind erhöht, aber auch einige Verbesserungen an der Anlage vorgenommen worden. Seit vier Wochen ist Schwimmmeister Lucas Veckenstedt mit den Vorbereitungen beschäftigt. Zudem bekommt die Anlage dieser Tage noch einen neuen Zaun nebst Eingangstor.

Großalsleben l Lucas Veckenstedt hat am 31. März seinen Winterarbeitsplatz auf dem Bauhof der Verbandsgemeinde Westliche Börde verlassen, um auf seinen Sommerarbeitsplatz zu wechseln. Also in das Großalsleber Freibad. Seither bereitet er die neue Saison vor, die am 15. Mai beginnt.

Was die Besucher dann zuerst sehen werden, ist ein neues Eingangstor. Dieses Tor wird dieser Tage genauso wie ringsum ein neuer Zaun gebaut, nachdem auch dafür im Februar bereits Sträucher und Büsche gelichtet worden sind.

Und gleich hinter dem neuen Tor erwartet die Badegäste eine neue Eintrittspreistabelle. 3 Euro müssen beispielsweise erwachsene Besucher nun pro Tag bezahlen. Vor Jahresfrist waren es noch 2 Euro. Für Kinder erhöht sich der Tagespreis von 1 Euro auf 1,50 Euro.

"Das Freibad erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Dementsprechend muss das Bad auch hergerichtet und unterhalten werden, um den Be- suchern ein ansprechendes, sauberes, gut funktionierendes Freibad zu bieten", heißt es in der Begründung der Preiserhöhung. Für anfallende Reparaturen, Instandsetzungen, Erhalt der Technik, Reinigung und Personal sind 2011 genau 51253,61 Euro, sowie 60723,46 Euro (2012) und 79104,87 Euro (2013) ausgeben worden. Eingenommen wurden 2825,50 Euro (2011), 2970,00 Euro (2012) und 7350,00 Euro (2013).

Für Kinder bis zu einem Jahr wird kein Eintritt erhoben

"Es ist ersichtlich, dass die Einnahmen in keinem Verhältnis zu den Ausgaben stehen. Um auch zukünftig die Leistungen erbringen und ein Freibad betreiben zu können, ist eine Erhöhung der Eintrittspreise unumgänglich. Zudem wurden die Eintrittspreise seit 2001 nicht erhöht", heißt es in der Begründung weiter.

Für Kinder bis zu einem Jahr muss kein Eintritt bezahlt werden. Eine Befreiung für Rentner, Auszubildende, Studenten und Schwerbeschädigte gibt es nicht mehr. Auch der ermäßigte Eintritt vor Schließung des Freibades wird von zwei auf eine Stunde gekürzt. Neu eingeführt wird das "beruhigende Schwimmen" in der Ferienzeit. "Dieses Angebot findet in der Ferienzeit täglich von 19 bis 20 Uhr statt. Es soll den Besuchern ermöglichen, am Abend ungestört schwimmen zu können. In dieser Zeit ist es nicht mehr gestattet, im Schwimmerbecken vom Rand zu springen und zu toben."

Zu den Investitionen in Vorbereitung auf die 2014er Badesaison gehören nicht nur der neue Zaun und der neue Eingangsbereich. Zudem ist unter anderem der Untergrund der Sport- und Spielgeräte erneuert worden. "Nach mehr als zehn Jahren haben wir außerdem den Sand-Kohle-Filter der Wasseraufbereitungsanlage saniert", sagt Lucas Veckenstedt. Gut eine Woche hat das gedauert.

Danach hat sich der Schwimmmeister das 10 mal 10 Meter große Nichtschwimmer- und das 10 mal 25 Meter große Schwimmer-Becken vorgenommen und gereinigt. Die Becken sind inzwischen auch randvoll mit Wasser, von dem sich am gestrigen Dienstag das Gesundheitsamt des Landkreises eine Probe geholt hat, um es zu untersuchen. "Ich gehe fest davon aus, dass die Wasserqualität den Vorgaben entspricht und die Saison wie geplant am 15. Mai beginnt", sagt Lucas Veckenstedt.

Auch der Kiosk am Eingang wird noch verschönert

Bis dahin wird auch noch der Kiosk im Eingangsbereich verschönert und mit einem neuen Rolladen ausgestattet, aus dem nicht nur die Eintrittskarten, sondern auch Imbiss-Angebote, Getränke oder Naschereien verkauft werden. Nicht zuletzt sind es noch die großzügigen Rasenflächen, die Lucas Veckenstedt bis zum 15. Mai das eine oder andere Mal mähen wird.

Was auch während der Saison notwendig ist, für die im Großalsleber Freibad wieder einige Veranstaltungen geplant sind. So ist beispielsweise für Sonnabend, 14. Juni, ein Grisu-Tag für die Kinderfeuerwehren der Verbandsgemeinde vorgesehen und wird es in den Ferien wieder mehrere Zeltlager, beispielsweise des Gröninger Ferienhortes geben.

 

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