StadtWanzleben-Börde l In vielen Ortsteilen gehört der Maibaum nun wieder zum Ortsbild. Umrahmt von einem gemütlichen Beisammensein wurden sie in den vergangenen Tagen in die Senkrechte gebracht.

So stellte Petra Hort, Bürgermeisterin der Stadt Wanzleben - Börde fest: "Es scheint jetzt zur Tradition zu werden, dass der Wanzleber Maibaum im Bördestadion aufgebaut wird und nicht mehr wie früher auf dem Raßbachplatz." Zum dritten Mal hielt der Sportverein Blau-Weiß Empor Wanzleben die Organisationsfäden für ein kleines Maibaumfest in der Hand und nahm die Wanzleber Feuerwehr mit ins Boot. Gemeinsam hievten die Fußballer und die Feuerwehrleute den Maibaum in die Höhe, ehe sie gleich darauf zu Konkurrenten wurden. Ebenfalls zum dritten Mal gingen sie auf Torejagd und erneut mussten sich de Feuerwehrleute geschlagen geben. Die Kicker der zweiten Mannschaft von Blau-Weiß siegten mit 7:4.

In Eggenstedt hatte sich am 1. Mai der Förderverein der Feuerwehr den Hut aufgesetzt, um die Tradition des Maibaumaufstellens fortzusetzen. Der Kranz war geschmückt und die Männer von der Feuerwehr konnten bei den Klängen der Spielmannszuges der Feuerwehr Linsdorf (Niedersachsen) ihre ganze Kraft beweisen. Familiäre Kontakte waren die Ursache, dass die Spielleute den etwa 230 Kilometer weiten Weg auf sich genommen hatten, um die Eggenstedter mit ihrer Musik zu erfreuen. Damit auch alle Eggenstedter merkten, dass ein Fest gefeiert wird, entschlossen sich die Organisatoren um Fördervereins-Chefin Beatrice Pankrath kurzfristig noch zu einem Umzug durch den Ort zum Auftakt. Viele Eggensteder ließen sich locken und hatten beim gemütlichen Beisammensein ihre Freude. Und damit es den kleinen Gästen nicht langweilig wurde, war auch mit Hilfe von Unterstützern auch für sie eine Hüpfburg und kleine Spiele gesorgt worden.

Auch am "Schafstall" in Domersleben herrschte ein buntes Treiben. Die Jungs vom Domersleber SV zeigten, dass sie von der schnellen Truppe sind, und hatten den Maibaum ganz fix aufgebaut - nur die letzten Handgriffe für den sicheren Stand nahmen ein wenig mehr Zeit in Anspruch. Das Drumherum hatte der Förderverein Domersleben organisiert und dabei auch die Feuerwehr und den Förderverein der örtlichen Grundschule in die Vorbereitung und Durchführung integriert. Ergebnis war ein rundherum gelungener Familientag mit Spaß für die Jüngsten und geselligem Beisammensein für die Großen.

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