Die kleine Kiepenbühne und Uwe Spillmann mit seiner urigen Puppenspielertracht passten wunderbar zur rustikalen Ausstattung der Kulturscheune. Dort erlebten die Barneberger Kita "Schwalbennest" und ihre Gäste einen lustigen Theaternachmittag.

Barneberg l Die Kulturscheune hat sich am Mittwoch in ein Theater verwandelt, denn der "Kiepenkasper" alias Uwe Spillmann war wieder einmal zu Gast. "Möglich", ließ Kitaleiterin Kati Lange in ihrer Begrüßung wissen, "wurde dies dank der Sponsorenunterstützung durch eine Firma aus Barleben." Deren stellvertretender Geschäftsführer, Mario März, ließ sich an diesem Nachmittag ebenfalls vom Kiepenkasper begeistern und hatte in Barneberg sichtlich Spaß. Kati Lange dankte auch Oliver Schäfer-Henseleit, dem Elternkuratorium sowie den Muttis und Vatis, die bei der Organisation geholfen hatten - und schon konnte das Spektakel beginnen.

Uwe Spillmann begann sein Programm mit einem Flötenspiel, dann schlüpfte der Kiepenkasper mit seinen Handpuppen in ganz unterschiedliche Rollen und erzählte zunächst die Geschichte vom alten Hund Rinaldo. Schnell waren die zahlreichen Kinder aus Barneberg, Völpke, Hötensleben und Harbke von der spannenden Geschichte gefesselt. Lautstark halfen sie dem Kasper, so dass seinem Abenteuer mit dem vierbeinigen Gefährten ein glückliches Ende beschieden war.

In der Pause ließen sich Klein und Groß die selbstgebackenen Kuchen schmecken, die fleißigen Eltern hatten für reichlich Auswahl gesorgt. Mit seinem zweiten Stück entführte der Kiepenkasper das Publikum schließlich in die Welt der Vampire. An der Seite des handlichen Helden diesmal: Rotzferatu, der Popelvampir. Da war Gelächter garantiert - und eine spannende Geschichte sowieso.

"Die glänzenden Kinderaugen", meinte Kati Lange zu guter Letzt, "sind der beste Beweis dafür, dass der Kiepenkasper es versteht, mit seinen kindgerecht aufbereiteten Stücken die Jüngsten zu begeistern." So habe er diesen Nachmittag zu einem besonderem Erlebnis für alle Zuschauer - auch für die großen - werden lassen.

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