Die Sicherheit der Bürger ist nicht gefährdet. Auch wenn einige Feuerwehrfahrzeuge Probleme haben, so sind die Wehren der Gemeinde Sülzetal doch jederzeit einsatzbereit. Diese Aussage wurde am Donnerstagabend in der Hauptausschusssitzung getroffen.

Sülzetal l Der Hauptausschuss des Sülzetal-Gemeinderates gab am Donnerstagabend grünes Licht für den Kauf einen neuen Einsatzfahrzeuges für die Feuerwehr Sülzetal. Es handelt sich hierbei um ein TSF-W, "ein Tragkraftspritzenauto-Wasser", wie Gemeindewehrleiter Marco Dahlke den Gemeinderäten erklärte. Das Fahrzeug wird gebraucht erworben und wird etwa 50000 Euro kosten. Bezahlt werden soll es aus der Investitionspauschale. Die Gemeindeverwaltung hätte dies mit der Kommunalaufsicht bereits geklärt und grünes Licht dafür bekommen, dass die Summe aus dem Topf "Investitionspauschale" genommen werden dürfe.

Das TSF-W solle nach dem Kauf im Zuge der Fahrzeugoptimierung seinen Platz in Dodendorf finden.

Die Feststellung, dass 15 Feuerwehrfahrzeuge ohne Reparaturen nicht durch den Tüv kommen (Volksstimme berichtete), hat im Sülzetal für viel Unruhe gesorgt und in der Gemeindeverwaltung seien zahlreiche Anrufe eingegangen. Doch Gemeindewehrleiter Marco Dahlke betonte ausdrücklich, dass die Einsatzbereitschaft der Wehren gegeben ist. Fakt ist aber auch, dass es hinsichtlich der Fahrzeuge Handlungsbedarf gäbe. "Für Reparaturen muss die Gemeinde Geld in die Hand nehmen, dann kommen die Fahrzeuge auch durch den Tüv." Allerdings gäbe es auch Fahrzeuge, die schon als Oldtimer bezeichnet werden können. So ist das Bahrendorfer Feuerwehrauto Baujahr 1970.

In diesem Jahr habe es eine Bestandserfassung aller Feuerwehrfahrzeuge gegeben, auch mit dem Ziel den vorhandenen Technikpark zu optimieren und neu zu strukturieren. Der Gemeindewehrleiter hatte im Hauptausschuss auch darauf aufmerksam gemacht, dass die Gemeinde damit beginnen müsse, den Reparatur- und Investitionsstau in Sachen Feuerwehren abzuarbeiten.

In der Hauptausschusssitzung machte der Gemeindewehrleiter auch einige Ausführungen zu den künftigen Strukturen der Sülzetal-Feuerwehr. Die drei großen Feuerwehren Langenweddingen, Osterweddingen und Altenweddingen gelten künftig als Hauptstützpunkte. Die Feuerwehr Schwaneberg beispielsweise werde Langenweddingen zugeordnet. Es gibt eine gemeinsame Wehrleitung und eine gemeinsame Ausbildung. Ähnliche Ziele gäbe es für Altenweddingen, Bahrendorf und Stemmern. Marco Dahlke wie auch Jörg Methner hatten jedoch auch deutlich gemacht: Jeder einzelne Kamerad, auch in den kleinen Wehren, werde gebraucht, damit die Gemeindewehr Sülzetal ihre Aufgaben erfüllen kann.