StadtWanzleben-Börde/Stendal l Neun Jugendfeuerwehrmitglieder aus der Stadt Wanzleben - Börde haben an der Abnahme für die Leistungsspange des Landes Sachsen-Anhalt, das höchste Leistungsabzeichen der Jugendfeuerwehren in Deutschland, erfolgreich teilgenommen.

Insgesamt elf Jugendfeuerwehrgruppen nahmen an dem Wettkampf in Stendal teil. Für die Mannschaft der Stadt Wanzleben - Börde gingen mit Laura Haufe, Michél Justin Blenk, Tizian Belger, Steve Tümme vier Wanzleber, mit Tizian Adler, Tobias Thiers, Cedric Mandel drei Hohendodeleber und mit Philipp Maeckel und Philipp Rauth zwei Klein Wanzleber an den Start. Sie vertraten hier als einziges Team den Landkreis Börde.

"Aufgrund des hohen Leistungsniveaus hatten sich die Neun vorab intern qualifizieren müssen", erklärt Hohendodelebens Ortswehrleiter Jörg Drebenstedt.

Dabei war Teamleistung gefragt. Die Gruppe bestand die Disziplinen Kugelstoßen und 1500-Meter-Staffellauf. "Spannend wurde es bei der vierten Übung. Gleich zu Beginn der Runde, bei der acht C-Schläuche schnellstmöglich quer über den Sportplatz zu verlegen waren, stürzte Tizian Adler und zog sich eine leichte Knieverletzung zu. Mit Unterstützung der Gruppe kämpfte er weiter, so dass die vorgegebene Zeit deutlich unterschritten und die Aufgabe noch mit einem guten Ergebnis erfüllt wurde", berichtet Jörg Drebenstedt. Sämtliche Übungen konnten durch die gute Mannschaftsleistung erfolgreich abgeschlossen werden.

Am Ende des Tages konnten alle elf Teams mit der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet werden. "Die jungen Brandschützer haben aber auch die Erkenntnis mitgenommen, dass das Ziel nicht ohne ihre kontinuierliche Arbeit in Vorbereitung auf den Wettkampf hätte erreicht werden können. An dieser Stelle muss auch das Engagement der Jugendwarte Christin Bedau, Janine Werner, Rainer Lux und Marcus Drebenstedt gewürdigt werden, die die Nachwuchskräfte motiviert haben."