Zum inzwischen siebenten Mal war die ältere Generation des Sülzetals zum Seniorenwandertag eingeladen. Ziel war dieses Mal Osterweddingen. Wie schon im vergangenen Jahr musste die Schlechterwettervariante her: Es ging in die Sporthalle.

Osterweddingen l Wenn unter der Federführung der DRK-Begegnungsstätten Osterweddingen und Langenweddingen sowie gemeinsam mit der Gemeinde Sülzetal zum Seniorenwandertag eingeladen wird, dann sollte man vor allem das Wandern nicht so wörtlich nehmen. Erst recht nicht, wenn das Wetter den Organisatoren so einen dicken Strich durch die Rechnung macht wie am Mittwoch. Nun, die Leiterin der DRK-Begegnungsstätten, Jutta Spurek, sah es dann doch eher mit Humor und meinte zur Begrüßung: "Wir wollten dann heute doch lieber nicht draußen Platz nehmen und unser Wandern wird sich wohl heute nur auf eine Polonaise beziehen." Die Polonaise brachte den rund 90 Senioren aus acht Orten des Sülzetals tatsächlich Bewegung und vor allem Spaß.

Gemeinsam mit dem Bauhof der Gemeindeverwaltung war für den 7. Seniorenwandertag die Schlechtwettervariante vorbereitet und die Turnhalle von Osterweddingen bezogen worden.

Sülzetal-Bürgermeister Jörg Methner und Osterweddingens stellvertretende Ortsbürgermeisterin Birgit Wasser- thal begrüßten die Männer und Frauen. Auch einige Ortsbürgermeister hatten sich unter die Besucher gemischt. Jörg Methner ließ es sich natürlich nicht nehmen, für die Senioren zu singen und zu jodeln. Trotz des schlechten Wetters verlebte die ältere Generation in der Turnhalle einen gemütlichen Nachmittag und Dank fleißiger Helfer wie beispielsweise Helga Lenze, Simone Ackermann und Ulla Kowalczyk wurden die Männer und Frauen bestens versorgt - zunächst mit Kartoffelsalat und Würstchen sowie später mit Kaffee und Kuchen.

Mit Station Nummer 7 haben sich die Senioren tatsächlich beinahe das gesamte Sülzetal erwandert. Gestartet war das Projekt 2008 in Schwaneberg. Es folgten in den vergangenen Jahren Sülldorf, Bahrendorf, Altenweddingen, Dodendorf und Langenweddingen. Nun fehlt nur noch Stemmern. In jedem Ort hatten die Männer und Frauen auch Gelegenheit, Sehenswürdigkeiten kennenzulernen oder in den Heimatstuben in der Geschichte zu stöbern. In Osterweddingen beispielsweise bestand die Möglichkeit, die komplett sanierte Kirche zu besichtigen. Davon machten die Senioren, die mit Hilfe eines Shuttle-Service zur Kirche gebracht wurden, auch regen Gebrauch. Pfarrer Raimund Müller führte durch das Gotteshaus, berichtete von der Geschichte und die Sanierung.