Ein Jahr vor der großen Dorfsause in Harbke ist ein wichtiger Baustein zur 975-Jahr-Feier kompakt und qualitativ ansprechend gesetzt worden. Die Festschrift mit den ersten 600 Exemplaren liegt vor. Die Arbeitsgruppe hat zügig ganze Arbeit geleistet.

Harbke l "Wir haben ja nicht bei null angefangen", erklärt Rudolf Rohr in aller Bescheidenheit, "und wir haben auch eine breite Mit- und Zuarbeit von den Harbker Organisationen und Vereinen empfangen, was uns die Arbeit dankenswerterweise erheblich erleichtert hat; wir wurden nicht alleingelassen." Unter Rohrs Leitung hatte sich die achtköpfige Arbeitsgruppe 2012 explizit ans Werk gemacht.

Herausgekommen ist ein gut 80 Seiten starkes Büchlein mit einer reichen Fülle an Texten und Bildern zur Dorfgeschichte, von dem Bürgermeister Werner Müller lobend sagt: "Das ist schon wie eine kleine Ortschronik, im Vergleich zur Festschrift von 1990 auch ganz anders von der Aufmachung und Gestaltung her und natürlich inhaltlich um die vergangenen 20 Jahre ergänzt. Es wurde nichts ausgespart und nichts geschönt, ich bin guter Hoffnung, dass die Festschrift gut angenommen wird."

2000 Exemplare will die Gemeinde drucken lassen und den Großteil zu fünf Euro das Stück in den Verkauf geben. In erster Linie sollen so die Druckkosten gedeckt werden; und bestenfalls wird noch Umsatzgewinn der Ausrichtung des Dorfjubiläums zugeführt. Die erste Kaufgelegenheit bietet sich bereits am Sonntag beim Tag der Parks und Gärten. Die Festschrift ist bei den Veranstaltungen in der Orangerie und der Levinskirche erhältlich, ansonsten auch im Gemeindebüro.

"Die Erstellung einer Festschrift war von Anfang an ein wesentlicher Teil der Planungen, die ja bereits mit der Gründung der großen Gesamt-AG 975 vor vier Jahren begonnen haben", sagt Werner Müller. Diese hat sich in vier Untergruppen mit unterschiedlichen Planungsschwerpunkten aufgeteilt, eine davon die AG Festschrift mit den Autoren Gunther Tell, Ines Füldner, Rudolf Rohr, Roland Rohr, Reiner Orlowski, Ursula Schmiedchen, Rudi Michalke und Thomas Bauling. Letzterer habe dabei "gewiss den größten Aufwand zu meistern gehabt", wie Rudi Michalke betont, "denn Thomas ist unser PC-Experte und Korrektor, der das ganze Material als Buch zusammengeführt hat."

Besonders stolz ist man auf den von Ines Füldner und Roland Rohr gestalteten Einband, der ganz in Ginkgogrün gehalten ist. Werner Müller: "Der ist ein Novum, weil komplett auf die sonst üblichen Dorfansichten verzichtet wurde und er stattdessen ganz dem Ginkgo gewidmet ist, der für uns ja immer symbolträchtiger wird." Innen wurde dafür alles andere als Fotoverzicht geübt. Die Festschrift ist reich bebildert - "und erstmals sogar mit Farbdruck", versetzt Rudolf Rohr.

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