Gröningen l Dabei hatten Mannschaftsleiter Mathias Jaensch und seine Mitstreiter vor dem Start doch alles so gut vorbereitet. Schläuche, Kupplungen und Spritzen lagen zentimetergenau an ihren Plätzen. Auch der Probelauf der Pumpe war problemlos. Und dennoch stand schon wenige Sekunden nach dem Startschuss fest, dass die Mannschaft der Gröninger Feuerwehr ihren ersten Lauf vergessen kann. Die Kupplung zwischen Pumpe und Schlauch hielt erst im dritten Anlauf, das Wasser kam viel zu spät am anderen Schlauchende an. Und der zweite Lauf sollte noch schlimmer, musste sogar abgebrochen werden.

"Wir waren also gute Gastgeber", sagte Gröningens Wehrleiter Friedrich-Karl Günther mit einem Augenzwinkern am Ende des Löschangriff-Pokallaufes, bei dem auf Einladung der Gröninger Wehr insgesamt elf Mannschaften an den Start gegangen waren. Während bei den Frauen und Jugendlichen nur die Gastgeber jeweils eine Mannschaft gestellt haben, war die Männerkonkurrenz aus Hornhausen und Großalsleben sowie aus Kloster Neuendorf, Wiepke (beide Altmarkkreis Salzwedel), Rübeland, Elbingerode, Ditfurth und Deesdorf/Röderhof (alle Harzkreis) angereist.

Und wie auch schon in den Vorjahren, sind die Rübeländer allen anderen davongelaufen und hatten nach 24,99 Sekunden genug Löschwasser im Zielbehälter. Platz zwei belegte die Mannschaft der Ditfurther Feuerwehr, die in ihrem schnellsten Lauf 26,14 Sekunden benötigte und damit Wiepke (26,54 Sekunden) auf Platz 3 verwies. Der Vollständigkeit halber: Die Gröninger Frauen waren nach 40,93 Sekunden am Ziel und die Gröninger Jugendlichen auf der verkürzten Strecke nach 35,31 Sekunden.

Damit war der Veranstaltungstag aber noch nicht zu Ende, denn einige Feuerwehrleute absolvierten noch einen 100-Meter-Feuerwehr-Hindernislaus. Den gewann Rolf Berlin aus Wiepke in 20,65 Sekunden vor den Ditfurther Zwillingen Christoph und Michael Stelzner (23,19 sowie 23,75 Sekunden) . Und nachdem der Gröninger Mathias Jaensch ja schon Pech beim Mannschaftslauf hatte, fehlten dem stellvertretenden Wehrleiter nun beim 100-Meter-Hindernislauf nur wenige Zehntelsekunden für das Podest: Platz 4 wie im Vorjahr.