Neindorf l Das Bördekrankenhaus in Neindorf heißt seit Mittwoch nun auch ganz offiziell "Helios Bördeklinik". Und das ist jetzt auch weithin sichtbar: Die weißen Fahnen mit dem neuen Logo im Eingangsbereich der Klinik sind nicht zu übersehen. "Eine neue Beschilderung, der neu gestaltete Internetauftritt, ein modernes Intranet für alle Mitarbeiter und weitere Anpassungen an die neue Marke wurden in den vergangenen vier Monaten umgesetzt", sagte Helios-Sprecherin Natalie Erdmann.

Doch es habe sich noch mehr geändert: "Neben der Bewahrung von vielen guten und bewährten Strukturen haben wir in den letzten Monaten die enge Vernetzung und den Erfahrungsaustausch in allen Funktionsbereichen mit den anderen zum Konzern gehörenden Kliniken der Region gefördert", zog Regionalgeschäftsführer Enrico Jensch eine erste Bilanz nach 100 Tagen. Zudem versprach er, die medizinische Qualität weiter zu verbessern. "Hier haben wir eine sehr transparente und damit für jeden einsehbare Kultur des erfolgreichen Qualitätsmanagements", betonte Jensch und verwies auf den von den Kollegen vor Ort entgegengebrachten Vertrauensvorschuss. "Dies empfinde ich nicht als selbstverständlich, und dafür bin ich allen wirklich sehr dankbar."

Die Helios-Bördeklinik in Neindorf verfügt über insgesamt 184 Betten, die sich auf fünf Fach- sowie zwei Belegabteilungen aufteilen. Rund 270 Mitarbeiter versorgen jährlich rund 7000 stationäre Patienten.

Zur Helios-Gruppe gehören 110 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken, 50 medizinische Versorgungszentren, fünf Rehazentren, sechs Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. Sie ist damit eigenen Angaben zufolge einer der größten Anbieter von Patientenversorgung in Deutschland. Die Bördeklinik in Neindorf gehört zur Helios-Region Mitte-Nord mit insgesamt 13 Kliniken in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg und Berlin.