Neben der für 130000 Euro geplanten Sanierung der Wanzleber Rosmarienbergstraße, soll, wenn alles glatt läuft, endlich auch die marode Bergstraße in Hemsdorf eine Verjüngungskur erhalten. In den Ausbau der 330 Meter langen Buckelpiste müssen rund 300000 Euro investiert werden.

Wanzleben/Hemsdorf l Der Straßenbaustillstand innerhalb der Einheitsgemeinde könnte bald ein Ende haben. Gleich zwei Straßensanierungsprojekte werden derzeit von der Stadt vorbereitet.

Die erste Baustelle wird im Rahmen der Stadtsanierung "Wanzleben-Altstadt" ab Ende August für die Rosmarienbergstraße angekündigt. "Es ist geplant, die sanierungsbedürftige Fahrbahn, die Gehwege einschließlich der Bordanlage sowie die Regengosse zu erneuern", erklärt Bauamtsmitarbeiterin Erika Uebel. Auf rund 130 Meter soll die Fahrbahn zunächst abgefräst und anschließend erneuert werden. Insgesamt werden rund 130000 Euro investiert. "Zwei Drittel der Bausumme werden über die Stadtsanierung gefördert, das letzte Drittel finanziert die Stadt", informiert die Stadtangestellte. Das Ende der Straßensanierung ist für Mitte November geplant. Auch der Trink- und Abwasserverband Börde (TAV) wird sich an dem Bauvorhaben beteiligen. "Zu einer Informationsrunde, bei der der Ausbau der Rosmarienbergstraße erläutert werden soll, sind alle Anlieger nächsten Dienstag, 1. Juli, um 18 Uhr in den Wanzleber Rathauskeller eingeladen", kündigt sie an.

Während der Bauzeit soll den Anliegern eine Zuwegung zu den Grundstücken gewährleistet werden, hieß es aus der Bauamtsstube. Hier wird derzeit auch das zweite Projekt geplant. "Für die Bergstraße in Hemsdorf haben wir grünes Licht für einen vorzeitigen Maßnahmebeginn erhalten. Das heißt, dass wir bereits mit den Planungen beginnen können", erklärt Erika Uebel. Bevor die Buckelpiste auf einer Länge von rund 330 Metern ausgebaut werden kann, müssten noch die Träger öffentlicher Belange befragt werden. "Das gehört zu jedem Straßenausbau dazu. Alle Beteiligten, wie beispielsweise der TAV, müssen vorab informiert und befragt werden", fügt sie hinzu.

Auch für dieses Projekt seien bereits Fördermittel beantragt worden. Und zwar im Rahmen der Dorferneuerung. Der gestellte Antrag beläuft sich auf 157000 Euro. Die Kosten für die komplette Sanierung der Bergstraße würden sich nach aktuellen Schätzungen auf rund 300000 Euro belaufen. Wenn alle Anträge bewilligt und befürwortet werden, könnte die holprige Bergstraße ab September endlich begradigt werden.