Oschersleben l Trotz grauem Himmel und ein paar Regentropfen am Vormittag fanden sich insgesamt zehn Boote zum 32. Oschersleber Boderennen ein. Pünktlich 13.45 Uhr wurden auch die 1200 Quietscheenten in die Bode entlassen. Diese konnten bereits vorher von den Besuchern adoptiert werden.

Anschließend hieß es gegen 14 Uhr "die Leinen los" und die Segel des "Ratskahns" wurden gesetzt. Traditionell eröffnet dieser Kahn das Boderennen. Jedoch hatte das vollbesetzte Stadtboot einige Schwierigkeiten, vom Ufersteg wegzukommen. Anschließend ging es mit voller Fahrt in das nächst größere Geäst. Dennoch kamen die Ratsherren samt Bürgermeister sicher ans Ziel.

Es folgte das Themenboot "Geldsorgen - Nicht mit mir! Catch me if you can". Hier verteilte der Glücks-Kobold Dennis Herbert nicht nur Goldmünzen und Konfettikanonen, sondern vor allem gute Laune. Ob mit irischem Stepptänzchen oder drei Wasserbädern, der grüne Mann hatte sein Publikum fest im Griff und konnte auch bei der Jury mit Platz drei aufwarten. Anschließend schipperte die Gewinnerin des vergangenen Jahres, Hannelore Mroß, als "Frau Holle" über den Fluss und schüttelte was das Zeug hielt ihre Betten aus. Das Team Schweitzer baute ein "Bode Public Viewing"-Schiff. Moderator Jens Bittner gefiel die Idee und kündigte sich sogar für das nächste WM-Spiel als Gast bei den "Schweitzern" an.

Janet Gröber kam auf ihrem Drachenboot als blaue Spezies namens Na`vi angeritten. Ihr Thema war "Avatar", inspiriert vom gleichnamigen Film. Ihr folgte die Jugendfeuerwehr Oschersleben als "Bode WM". Sie erhielt noch am Abend einen Sonderpreis als jüngste Mannschaft. Miriam Gröber trat als der Joker bei Batman auf. Allerdings hatte der Held bei ihr nicht viel zu lachen. Es folgte "Michel und die blauen Männer - Raus aus dem Alltag". Das Technische Hilfswerk vereinte Manneskraft und somit war dieses Boot mit Abstand am schnellsten im Ziel. Dann stach das Doppelboot "Duck Tales und die Panzerknacker" in See. Besetzt mit Sebastian Junge als Panzerknacker und Melanie Hentrich als Donald Duck wurde dieses Boot später von der Jury zum Sieger erklärt. Damit ist Melanie Hentrich auch Nachfolgerin ihrer Oma Hannelore Mroß, die im vergangenen Jahr das Rennen gewonnen hatte. Das Boot WG Neues Leben/DRK Kontra/Wiesenpark-Förderverein belegte wie im Vorjahr den zweiten Platz.

   

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