Gröningen l Nach einer gelungenen Premiere im vergangenen Jahr ging der Kultur- und Sozialausschuss Gröningen auch 2014 mit viel Engagement an die Vorbereitung des Festes der Vereine. "Weil das erste Fest der Vereine wirklich gut gelaufen ist, gibt es inzwischen auch die Meinung, daraus eine Tradition werden zu lassen", berichtet Irmtraud Wieneke. Gemeinsam mit den anderen Mitstreitern des Ausschusses, Vera Jander, Melanie Hecht, Fabian Stankewitz, Eveline Christel und Sabine Koch sowie den Vereinen des Ortes bereitete der Ausschuss 2014 sozusagen den Bürgern ein Abschiedsgeschenk, denn nach den Wahlen vom 25. Mai setzt sich der Ausschuss anders zusammen, ist beispielsweise Irmtraud Wieneke nicht mehr dabei. "Wir wollen auf diese Art und Weise auch danke sagen. Wir haben in den vergangenen Jahren schöne Feste gefeiert. Diese wurden aber nur zum Erfolg, weil die Gröninger unsere Aktionen angenommen haben", meint die Gröningerin. Der Dank des einstigen Kultur- und Sozialausschusses richtete sich auch an Bürgermeisterin Renate Hillebrand.

Für das Fest der Vereine, das zahlreiche Gröninger zum Sportplatz des Ortes lockte, zogen alle Vereine der Stadt und auch verschiedene Einrichtungen an einem Strang. Und auch in diesem Jahr haben sich bis auf den Jagdverein, der verhindert war, alle Vereine an ihren Ständen, die rund um Sportplatz und Sporthalle zu finden waren, etwas Besonderes einfallen lassen, um die Männer, Frauen und Kinder über die Vereinsarbeit zu informieren. Zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Vor allem Spiel, Spaß und Sport kamen für die ganze Familie nicht zu kurz.

Da kam es schon mal vor, dass Opa und Enkel beim Zielspritzen am Stand der Feuerwehr, die, wie auch der Tischtennisclub, eine kleine Ausstellung vorbereitet hatte, gemeinsam in einen Wettkampf traten. Aber nicht nur die Feuerwehr war vor Ort, auch ihr Förderverein brachte sich ein. Die Angelortsgruppe lud zum Zielwerfen ein. Weg wie die berühmten warmen Semmeln gingen die frisch geräucherten Forellen. Gefragt war auch der Stand des Schützenvereins. Mit Pfeil und Bogen schossen Kinder und Erwachsene auf Wildschwein-Attrappen. Kindertagesstätte und Grundschule waren ebenso mit von der Partie, organisierten sportliche Wettkämpfe. Ebenso konnte gebastelt werden. Hoch zu Ross drehten vor allem die Kinder so manche Runde über den Festplatz. Der Reit- und Fahrverein war mit den Pferden "Haffi" und "Seppel" vor Ort. Sportlich ging es beim Sportverein "Eintracht" und bei der Sportgemeinschaft Gröningen zu. Bei einem Volleyball-Turnier kamen die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen. Das Torwandschießen und die Hüpfeburg waren ebenso gefragte Aktionen.

Tauben, Kaninchen und Zwerghühner gab es am Stand des Kleintierzuchtvereins zu bestaunen. Die Landfrauen des Ortes sorgten für ein reichhaltiges Kuchenbüfett und beim Gartenverein brutzelten Puffer in einer großen Pfanne.

Ein Blick in einen Rettungswagen konnte am Stand von DRK-Ortverein, Wohnheim "Kaktus" und Begegnungsstätte geworfen werden. Die Johanniter hatten Aktionen rund um das Blut organisiert.

In der Geschichte, auch in der eigenen, konnten Interessenten am Stand des Kirchspiels stöbern. Alte Kirchenbücher waren mitgebracht worden. Sie gaben Auskünfte über Geburten, Taufen oder Sterbefälle.

Das Fest der Vereine hatte der Chor der Kindertagesstätte "Bodespatzen" mit einem kleinen Programm eröffnet. "Unser Chor hat fleißig geprobt", berichtete Erzieherin Silke Belger. Und nicht nur das. Mit zahlreichen Bildern hatten die Kinder auch die passenden Dekorationen für ihren Auftritt, der mit der "Vogelhochzeit" endete, geschaffen. Klar, dass die Steppkes für ihren Auftritt viel Beifall ernteten, wie auch die Mitglieder des Gröninger Karnevalvereins. Insbesondere die "Hupfdohlen", die "Bördebengels" und die Gruppe "enjoys", die mit Liedern, Tänzen und einer eigens für das Fest geschriebenen Büttenrede von Peter Gronenberg für echte Feststimmung sorgten. Christian Axmann, Vorsitzender des Karnevalvereins, führte durch das Programm des Festes der Vereine.

Bis 18 Uhr war das Fest geplant. Allerdings verließen nach einer ordentliche Regenhusche etliche Gäste das Fest vorzeitig, das dennoch als voller Erfolg bewertet worden ist.

   

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