Der Neuwegersleber Dietmar Hobohm ist der alte und neue Vorsitzende des Verbandsgemeinderates der Westlichen Börde. Während der konstituierenden Sitzung wurden zudem Ausschüsse gebildet sowie eine Geschäftsordnung und eine Satzung beschlossen. Fünf Fraktionen haben sich gebildet.

WestlicheBörde l Es ist nicht das erste Mal, dass der Neuwegersleber Dietmar Hobohm (Bürgerinitiative Am Großen Bruch) und Klaus Graßhoff (SPD) bei einer Wahl gegeneinander antreten. Und wie beispielsweise bei einer früheren Wahl um den Bürgermeisterposten der Gemeinde Am Großen Bruch oder jüngst bei der Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters dieser Gemeinde, hat Hobohm auch diesmal wieder am Ende die Nase vorn. Wobei es nur eine Nasenspitze ist. Denn im ersten Durchgang der geheimen Wahl bekommt keiner der beiden Kandidaten ausreichend Stimmen. So dass erst der zweite Wahlgang über den Vorsitz des Verbandsgemeinderates der Westlichen Börde entscheidet. Und der geht bei zwei ungültigen Stimmen 9:8 für Dietmar Hobohm aus.

Damit setzt Hobohm seine Arbeit fort, war er doch auch schon in der zurückliegenden Wahlperiode Vorsitzender des Verbandsgemeinderates. So dass es alles andere als ungewohnt für ihn ist, nach Tagesordnungspunkt drei die Versammlungsleitung vom Alterspräsidenten Karl-Heinz Gronenberg (SPD) zu übernehmen und den neuen Verbandsgemeinderat durch die weitere konstituierende Sitzung zu führen. Noch dazu mit Verbandsgemeindebürgermeisterin und Verwaltungsleiterin Ines Becker an seiner Seite.

Und so gehen die ersten Tagesordnungspunkte, in denen beispielsweise eine Geschäftsordnung und eine Hauptsatzung beschlossen sowie mit Renate Hillebrand und Klaus Graßhoff zwei stellvertretende Ratsvorsitzende gewählt werden oder auch die Sitzordnung bestimmt wird, recht schnell über die Bühne. Und auch die Besetzung der Ausschüsse erfolgt so gut wie problemlos. Obwohl sich im Gegensatz zur zurückliegenden Legislaturperiode im neuen Verbandsgemeinderat Fraktionen gebildet haben. Und davon gleich fünf an der Zahl. Doch ist in Vorbereitung der Beratung anhand der Fraktionsstärken ausgerechnet worden, welche Ausschuss-Vorsitzposten und auch wieviel Ausschuss-Sitze den einzelnen Fraktionen zustehen. Die wiederum haben sofort alle Namen parat.

Und schnell ist auch geklärt, wer die Verbandsgemeinde in Zukunft im Wasser- und Abwasserzweckverband Bode-Wipper (Torsten Warnecke) sowie im Wasser- und Abwasserzweckverband Huy Fallstein (Joachim Willamowski und Ernst Brunner) vertreten wird.

Damit hat sich der Verbandsgemeinderat der Westlichen Börde konstituiert, will aber noch vor der Sommerpause auch die ersten inhaltlichen Entscheidungen treffen. Deshalb wird es am 21. Juli eine Sondersitzung geben. In der werden die Ratsmitglieder beraten, für welche Kindereinrichtungen und Schulen sie aus einem Landesprogramm für energetische Sanierungen Fördermittel beantragen wollen.