Wanzleben l Im Vorfeld der diesjährigen 1125-Jahr-Feier in Wanzleben haben das Börde-Gymnasium und die örtliche Sekundarschule gemeinsame Sache gemacht. In einem Theaterprojekt haben die Schüler sich intensiv mit der Geschichte der Stadt Wanzleben beschäftigt und einige Höhepunkte szenisch umgesetzt. Die organisatorischen Fäden hielten dabei die Pädagogen Martina Salomon und Babett Korth vom Gymnasium sowie Cornelia Mortka und Regine Albrecht von der Wanzleber Sekundarschule in den Händen.

"Anfang des Schuljahres haben wir die Idee entwickelt, als Schulen etwas gemeinsam zu machen", erklärte Babett Korth vom Gymnasium. Aus Richtung Sekundarschule kam Zustimmung, so dass nach der Recherche die Szenen in den Theatergruppen beider Schulen separat erarbeitet wurden. Die Höhepunkte aus 1125 Jahren Stadtgeschichte sollten in einer halbe Stunde Theaterspiel zusammengefasst werden.

Die Pädagogen und Schüler hatten so für die Darstellung die Übergabe der Schenkungsurkunde, eine Kaufmann- szene, das Treiben im Turnverein und bei der Feuerwehr stellvertretend für das Vereinswesen ausgewählt. Auch die schulische Bildung vor 100 und vor 40 Jahren waren Thema und eine Rübchenszene hatten sie als Symbol für die Zuckerproduktion erarbeitet.

In den letzten Tagen vor den Ferien kamen die Darsteller dann gleich mehrmals auf die Bretter, die die Welt bedeuten. So führten sie ihr geschichtsträchtiges Theaterstück vor ihren Mitschülern auf und zeigten den künftigen Fünftklässlern des Gymnasiums einige Ausschnitte. Zu einer weiteren Aufführung waren interessierte Gäste in die Aula des Gymnasiums eingeladen. Das Stück kam gut an. Für die Initiatoren steht heute schon fest, es war nicht die letzte Zusammenarbeit beider Schulen.